Neu:
Sexualverbrechen
Russland
Terrorismus
Art in Great Britain IV
Zigarren
Skateboarder
Kurzgeschichte
Fotogalerie


Lobbyisten
Boat people
Nicaragua
Homosexualität
Deutsche Uneinheit II
Writers
Art in Great Britain III
Le Maghreb, 1933
Österreich, 2002

Gujarat
Heimkehr nach Bihar
Israel at war
Deutsche Uneinheit I
Modern Islam II
Art in Great Britain II
Bildergalerie

Lernziel: Entführung
Modern Islam I
Berlusconia
Art in Great Britain I
Schriftsteller
FrauenFragen
Luc Tuymans
Kurzprosa

Leserbriefe

Impressum





 

 
Serientäter
Pädophilie, katholische

Bis heute werden des Kindesmißbrauchs überführte Priester in aller Stille und Diskretion versetzt. Jetzt ist der Skandal offenkundig (Foto: gemahnte Kardinäle in Rom). Jürgen Kalwa, New York, untersucht die Auswirkungen auf die religiöse Identität der USA.

Beziehung
Europas großer Nachbar

Das Traumpaar Schröder-Putin bei Biolek: schon erstaunlich, wie heftig Deutschland öffentlich mit Russland turtelte. Aber mit wem lassen wir uns da ein? Marco Meng hat sich im Haus unseres Nachbarn umgesehen und bereinigt eine ganze Reihe von Klischees.

Gilles Kepel
Das Schwarzbuch des Dschihad

In der besten Tradition französischer Orientalisten hat Kepel "Aufstieg und Niedergang des Islamismus" beobachtet. Die Lektüre hat Stefan Kubelka, den Rezensenten, nachdenklich gestimmt - und sein Bild der Welt nicht gerade vereinfacht.

State Art
How to Undermine Democracy

We are accustomed to the separation of state and religion. But what if there is a different merger in the making - of Art and the State? Where does this leave the individual citizen and his hitherto independent judgement? By Peter Strong.

Schmuggeln lohnt sich
Kubanische Zigarren

Selbst wenn die duftende Konterbande am Flughafen von Havanna auffliegt, wird der Schaden immerhin ein wenig abgefedert. Sogar offiziell. Unter bestimmten Bedingungen. Henky Hentschels lustvoll erfahrene Zigarren-Geschichten.

Sport oder Lebensstil?
Ganze Tage auf dem Deck

Skateboarden ist vieles: eine dauernde Herausforderung, ein gutes Gefühl mit Freunden, eine öffentliche Belästigung, vielleicht sogar ein Sport. Amadé Billesberger, Abiturient, erläutert in seiner Facharbeit allen Nicht-Skatern eine Insidersprache.

Im wahren Musikleben
Das vierte Horn

Warum legt ein stellvertretender Solohornist sein Instrument einem Elefanten vor die Füße und bittet ihn: "Tritt drauf, du Schwein"? Ach, wer weiß das schon. Musikerkarrieren sind gepflastert mit dunklen Fallgruben. Eine knochenkomische Erzählung von Stefan Mangold.

Auszeichnung
Augusta Laar

Die Fotografin ist den Gazette-Lesern bisher eher als Lyrikerin Augusta Förster bekannt. Nun aber: Für ihr kühl-romantisches Foto mit dem Nicht-Titel "Come as you are" erhielt sie im vergangenen Jahr den 1. Preis der Wiener Werkstattpreise für Fotografie.


Vom 17. April 2002:

Ein unehrlicher Makler
An seinen Händen klebt Tabak

Roger Scruton, Tugendwächter, Professor für Philosophie und Financial-Times-Kolumnist, ließ sich nebenher dafür bezahlen, das Rauchen schönzuschreiben. Eine Mail an seinen heimlichen Auftraggeber beschreibt den modus operandi des realen Lobbyismus.

Menschenschmuggel
Europa durch die Hintertür?

Italien hat siebentausendsechshundert Kilometer Küste, und gleich gegenüber liegen der Balkan und Afrika - eine unwiderstehliche Chance für illegale Immigranten, auch von weither. Nicht alle erreichen lebend das ihnen gelobte Land. Von Cecilia Saltini.

Der Coup mit der Handy-Lizenz
Eine ziemlich private Privatisierung

Einst waren die Sandinistas eine politisch neue Kraft. Heute wird dem Ex-Präsidenten Arnoldo Alemán vorgeworfen, Millionen Dollar Staatsgelder abgezweigt zu haben, um damit einen profitablen Deal durchzuziehen - in die eigene Tasche. Von Werner Hörter.

Das Glück im Badehaus
Schwulsein in den USA

Nicht allen amerikanischen Schwulen bringt der Gang an die Öffentlichkeit eine Befreiung. Die einen erleben mit ihrem Coming-out einen "homophoben Backlash", während andere auf "Extrem-Partys" ihren positiven HIV-Befund feiern. Ein Lagebericht von Gert Raeithel.

West- und östliches Gelände (Teil 2)
Vor dem Vergessen zu retten

Kurt Masur hat die "chinesische Lösung" verhindert. Er allein? Nein, es waren sechs, darunter drei Sekretäre der SED-Bezirksleitung. Gottfried Fischborn untersucht, wen und was wir alles ausgrenzen, wenn wir von der anderen deutschen Vergangenheit sprechen.

Chinese Conversations
Writers from Hunan Province

What do writers in today's China write about? And why China does look like "a nation without history"? Nicholas Martin, in Changsha, talked with three writers about a resolute wait-and-see-attitude in the shadow of too recent historical events.

The British Contemporary Art Scene
The Circus Masters

Welcome to the arenas: Two impresarios, Messrs. Serota and Saatchi, respectively, run a state circus and a private one. The beasts (a.k.a. artists) in their theoretical cages are allowed to rattle the bars a bit. The rest is conceptualism (foto). By Peter Strong.

Le progrès par la force
Une leçon

Au cours des années 30, la France entreprit la "pacification" du djebel Sagho au Maroc, dans le but de faire le bonheur des "tribus insoumis". Une page tirée d'un vieux livre d'histoire étrangement proche - voire contemporain. De Kaddour.

Tu felix Austria
Die Sorgen möchte man haben

Da erscheint ein Comic - Jesus als Alt-68er - und ist sogleich ärgerlich (Theologe und Publizist Adolf Holl), eine ordentliche Empörung wert (Wiens Kardinal Schönborn) und überhaupt ganzganz blasphemisch. Ein eher belustigter Ordnungsruf von Günther Zäuner.


Vom 4. April 2002

Blutrausch
Wie säkular ist Indien wirklich?Ayodhya

Der letzte Anlaß, bei dem indische Hindus und Moslems sich gegenseitig abschlachteten, war 1992 eine nicht mehr benützte Moschee in Ayodhya (Foto). Jetzt wurde der alte Streit blutig aufgerührt. Brigitte Voykowitsch über die politischen Hintergründe des Massakers.

Modernisierung
Wiedersehen mit einem etwas veränderten Land

Indien begegnet dem 21. Jahrhundert auf eine Art und Weise, die Europäern oft chaotisch erscheint. Anant Kumar, in Deutschland lebender Schriftsteller, besuchte in den letzten Wochen seinen Heimatstaat Bihar und stieß auf frappante Ungleichzeitigkeiten.

Hit and occupy
What Israel fights for

Is it peace? Secure borders? Expansion? Or is Israel simply "a nation that dwells alone", uncapable of recognizing a neighbour and a neighbour's equal right to existence? Linda Benedikt uncovers something deeper than a political objective: an identity problem.

West- und östliches Gelände
Der Blick über eine unsichtbare Grenze

Die gegenseitigen Vorwürfe sind still geworden, aber stille Vorwürfe wirken länger. Gottfried Fischborn spricht aus, was ein nachdenklicher Zeitgenosse aus der - wie es schön verräterisch heißt: - "ehemaligen DDR" seinen Landsleuten im Westen zu sagen hätte.

Islam, Sharia and Human Rights
A New Understanding
In the second part of his essay Abdullahi An-Na'im proposes the view that even contradictory - traditional vs. unorthodox - perceptions of Islam are nothing but differences between two human understandings of religious requirements. And thus open to peaceful discussion.

Did you say "conceptualism"?
Serota's Contemporary Art Hype

If there is only one art left (conceptualism), what do we need critics for? And how does a state-financed tsarist policy affect democracy? Peter Strong in the second part of his essay unveils some disquieting consequences of Nicholas Serato's tyranny.

J R Stepanoff
Die Nibelungen

Der Zeichner und Maler Stepanoff (geb. 1959) arbeitete als Storyboarder und Art Director an dem Film "Die unendliche Geschichte" und anderen Kinoproduktionen, bevor er sich wieder verstärkt der Malerei zuwandte. Hier seine bildliche Annäherung an den ältesten deutschen Roman.


Vom 15. März 2002

Ein Kidnapper im Training
"Am besten ein Amerikaner, aber Engländer sind auch gut"

Ahmad Omar Sayed Sheikh arbeitete in Neu Delhi für eine Terroristen-Gruppe aus Kaschmir. Sein Job: Touristen entführen, um mit ihnen gefangene Mujaheddin freizupressen. Während der Haft in Indien beschrieb er seine Terroristen-Karriere.

A strained relationship:
Human Rights and the Islamic World

Human Rights ought to be universally acknowledged, as the United Nations declared in 1948. Or are they to be re-interpreted in different religious contexts, e.g. the light of the Qur'an? Professor Abdullahi A. An-Na'im looks "beyond the universality debate".

Die Nachrichten-Macherinnen von Canale 5
"Striscia la Notizia"

Ist Italien in der Hand eines populistischen Demagogen? Oder bestimmen zwei weibliche Fernseh-Clowns, was in Italien wirklich los war? Cecilia Saltini über eine ungewöhnliche Nachrichtensendung, eine zerstrittene Opposition und die relativ höheren Gefahren im Straßenverkehr.

British Contemporary Art
A Study in Tyranny

Is there only one art in Great Britain, officially prescribed by Tate Gallery director Nicholas Serota, "endorsed by Downing Street, sponsored by big business"? Peter Strong's in-depth analysis of a national monoculture.

Zum hundertsten Geburtstag
Nazim Hikmet

Literarisch und auch sonst ein Revolutionär: Er war nicht nur Mitglied der illegalen türkischen KP, sondern auch der radikale Erneuerer der türkischen Lyrik. Und ist trotzdem hier zu wenig bekannt, obwohl sechs seiner Werke ins Deutsche übersetzt wurden. Von Hans Pfitzinger.

Eins, zwei drei, im Sauseschritt
When I'm sixty-four

Wie jung wollen wir eigentlich bleiben? Und was ist, wenn die Gesellschaft, wenn wir allesamt demnächst mehr oder weniger vergreist sind? Eva Herold stellte eine nicht-triviale, generationenübergreifende, aber trotzdem bisher unbeantwortete Frage.

Schön und schrecklich
Bilder der Traumata

Der Kunsthistoriker Herbert Köhler über den belgischen Maler Luc Tuymans, der von einer "dokumentarisch-aufklärerischen Faktizität" überging zur "Sensibilisierung für Fakten ohne Fakten", indem er verschwiegene historische Verletzungen sichtbar macht.

Ernst Albert
Horizontale Schwerkraft

Sind es nun pralstinekische oder preklastinische Schnellschafe, aus deren Wolle der Mantel gewebt ist? Oder ist das bei einer um neunzig Grad gedrehten Schwerkraft sowieso egal? Eine Phantasie, ein Experiment, ein Gedankenspiel von Ernst Albert.

 
Unser Newsletter informiert Sie über neue Beiträge.

Neu seit 4. Mai 2002:

(Druckversion aller neuen Beiträge)

Die Amerikaner bitten nicht ohne Grund "God Bless America". Dieser konfessionsübergreifende Gott ist staatstragende Projektionsfläche für alle, die in einem ständig auseinanderdriftenden Land ein Gemeinschaftsgefühl produzieren wollen.
Jürgen Kalwa, Terrorismus auf Vatikanisch

Ich bin erstaunt, dass ich etwas in Russland gesehen, gespürt habe, das man all die Jahre zuvor fast für unmöglich gehalten hatte: Die Menschen sind optimistisch und brauchen jetzt weniger Hilfe als vielmehr Partnerschaft. Ja, an Russland darf man wieder glauben.
Marco Meng, Über den Alltag in Russland

Nur in Saudi-Arabien wurde eine Koalition zwischen Staatsmacht und Islamisten von vornherein ausgeschlossen. Nicht etwa, weil deren Ideologie den Saudis zuwider gewesen wäre, sondern weil am Ursprung dieses Staates eine islamische Ideologie steht, die mit den Muslim-Bruderschaften weitgehend übereinstimmt: der extrem konservative Wahhabismus.
Stefan Kubelka, Die Waffe der Religion

Part and parcel of keeping democracy in a state of good name involves democratic politicians having a very good idea about art, its powers, and its potential dangers. My view is that art undemocratically exploited by the state within a democracy poses a danger to democracy itself.
Peter Strong, Serota's Gift to the State


Ich sage ihm nicht, daß ich ihm kein Wort glaube. Allein die Bude, die er für drei Wochen gemietet hat, kostet 25 Dollar am Tag. Und dann noch das Mädchen. Und dann noch die Vergnügungsreise nach Pinar del Rio - nee, Frankenstein, das geht nicht auf.
Henky Hentschel, Brief aus Havanna


Der Skater sieht die Welt als ein Hindernis, das es zu überwinden gilt. Dabei will der Skater das Hindernis möglichst kunstvoll und auf dem Rollbrett überwinden.
Amadé Billesberger, Skate or Die!

Einmal fiel das Objektiv eines Fotoapparates von der Bühne in den Orchestergraben und landete neben dem Solofagottisten. Der schaute auf den Holzboden. Er mühte sich, das Geschehnis zu realisieren. Er schaffte es. Und ergriff das Wort. Er sprach von "Sauerei" und "Anschlag". Möglicherweise hatte der Holzbläser lange nichts erlebt. Jetzt hatte es unten neben ihm eingeschlagen. Endlich.
Stefan Mangold, Im Orchester


Foto (Ausschnitt): Augusta Laar



Vom 17. April 2002:

Vorschlag: Einrichtung eines Gesprächskreises in Genf, möglicherweise an der Philosophischen Fakultät der Universität, der sich der Verdeutlichung zweier Dinge widmet: der Bedeutung von JTI als Genfer Bürger und der Bedrohung für die Souveränität der Schweiz durch die sich immer weiter entwickelnde Bürokratie der Vereinten Nationen in der Stadt.
Roger Scruton an Japan Tobacco International

Der Zustand ist für die Polizei eine Art "Mission Impossible", weil die Herkunftsländer zu wenig tun, um diesen Menschenschmuggel zu stoppen. Italien kooperiert mit einigen Mittelmeerländern, aber wenn die Schiffe einmal vor unseren Küsten sind, kann die Regierung nichts anders mehr tun, als diese armen Leute zu retten und ihnen weiterzuhelfen.
Cecilia Saltini, Nur das "Sieb Europas"?

Mittlerweile ist ein alter Bekannter wieder aufgetaucht: Edén Pastora, der einst, nach der Erstürmung des Nationalpalastes, als Comandante Cero gefeierte sandinistische Held, später Contra-Führer, hat sich nunmehr an die Spitze einer Antikorruptions-Bewegung gestellt. Pastora kündigte bereits öffentliche Proteste an, unter anderem Kochtopf-Aktionen nach argentinischem Vorbild.
Werner Hörter, Nicaraguas Ex-Präsidenten geht es an den Kragen

Ein Emeritus der Universität von Kalifornien hat in einem Traktat („Is the Rectum a Grave?") dem uralten Thema Eros & Thanatos einen neuen Aspekt abgerungen. „Wenn das Rektum ein Grab ist", schrieb er, „in dem das maskuline Ideal bestattet wird, dann solte man es gerade wegen seines tödlichen Potenzials feiern".
Gert Raeithel, Der pursuit of happiness in Amerikas Badehäusern.

Und die Ausgrenzungsstrategie der herrschenden Kräfte gegen die PDS ist nur noch Bestandteil einer übergreifenden Ausgrenzung linken Denkens überhaupt in der Gesellschaft. Das ist der Kern der Sache, und der läßt sich hinter dem Rauchvorhang 'Kampf gegen die PDS' ganz gut verstecken.
Gottfried Fischborn, Geschichtsverlust (Teil 2)

They did not appear to be overly concerned about the current withdrawal. "I think the retreat into the ivory tower is not necessarily a bad thing. It can grant a degree of reflection and contemplation", ventured Cao Jian Quan. My contention that the whole business of literature could then conceivably also take place in a space ship left the three relatively unperturbed. "Yes, conceivably", Mr Cao agreed.
Nicholas Martin, Chinese Conversations

The fundamentally serious matter underlying the conceptualists' circus show is raised by Massow in his New Statesman article, when he talks about the "many talented young artists, clawing to be noticed for their craft" being "forced to ditch their talent and reinvent themselves … in order to be recognized as contemporary artists."
Peter Strong, The British Contemporary Art Scene (part three)

Le bonheur pour l'occident, ce sont les progrès réalisés dans les sciences techniques, ce sont les moyens perfectionnés de combat, ce sont les tanks, les gaz, les avions, la T. S. F., ce sont encore l'automobile, les tracteurs ... C'est, en un mot : la civilisation occidentale.
Kaddour, La pacification continue...

Selbstverständlich muß dabei Satan seinen Pferdefuß mit im Spiel gehabt haben, denn, dreimal Kreuzzeichen, gebenedeit und fünfzehn Rosenkränze, entpuppt sich dies garstig Teufelszeug auch noch (fünfmal Kreuzzeichen, gebenedeit und zwanzig Rosenkränze) als Bestseller!
Günther Zäuner, Alles paletti!



Vom 4. April 2002:

Der Chefminister von Gujarat hat die Rachaeakte des Hindumobs für den Zugüberfall bei Godhra praktisch entschuldigt und trotz Augenzeugenberichten, die die Untätigkeit der Sicherheitskräfte belegten, diesen seine Anerkennung ausgesprochen. Auch Wochen nach den Unruhen aber gab es keinerlei Anzeichen für seine Entlassung.
Brigitte Voykowitsch, Gewalt und Staatsgewalt in Indien

Grinsend fragte mich der alte Herr: „Sagen Sie mal, Herr Schriftsteller, mögen die deutschen Frauen immer noch die arischen Männer vom Himachal Pradesh? Da leben die arischen Völkerstämme, bei denen eine Frau mit mehreren Männern schlafen kann Die sind sehr beliebt unter den deutschen Frauen! Wissen Sie das?"
Anant Kumar, Notizen aus dem modernen Bihar

The way Israel conducted the peace negotiations (generosity as opposed to sheer greed) and its treatment of the Palestinians imply that Israeli has not really changed its perception of Palestinian nationality and their rights. The Israeli-Palestinian negotiation and rhetoric were not between partners, but between giver and petitioner.
Linda Benedikt, Israeli Perceptions of Palestinian Nationality

Aber nun wäre die Überlegung einmal auf den Punkt zu bringen. Das Ergebnis, ich nehme es vorweg, ist ein Paradoxon und könnte den fiktiven Gesprächspartner überraschen. Betrachte ich die Sache nur konsequent genug aus der subjektiven Perspektive, muß ich sagen: Mein individueller Geschichtsverlust ist ein Gewinn. Er ist eine Befreiung.
G. Fischborn, Geschichtsverlust

After the lecture, I was denounced as a "heretic" in the press of some Islamic groups, and by imams and other speakers at local mosques, because I said that sharia discriminates against women. Some activists called for me to be declared persona non grata in the country, citing financial support by the Ford Foundation for my work on Islamic family law as evidence that I was an American agent.
Abdullahi A. An-Na'im, Islam and Human Rights

Recent politics and politicians in Britain have succeeded in chronically debilitating Britons on the subject of democracy to the extent that at the last general election only 59% of the electorate voted. So, there is no great upsurge for democracy at present. The ruling government's opposition in toto has zilch conception, or interest, it seems, in those issues.
Peter Strong, The British Contemporary Art Scene

Frauen im Nibelungenreich
J R Stepanoff, Die Nibelungen






 

Leserbriefe

Zu Henky Hentschels Zigarrengeschichten:
Ich rauche selbst, u n d bin in der Werbung tätig. Böse, böse. Aber so böse
wie dieser Junge werde ich nie sein (das fehlende Philosophie-Studium?), der
war sein Geld wert... blöd, dass sie ihn erwischt haben, jetzt muss er seine
Pferdefarm verticken und dauernd frische Luft atmen! Aber im Ernst, was habt
Ihr erwartet? Dass die Kippen-Industrie still auf dem Hintern sitzt und sich
von den Gesundheits-Faschos das Wasser abgraben läßt? Ein amüsanter Roman,
"Bitte rauchen Sie hier" - den Autor hab' ich leider vergessen - beschreibt
die Arbeit der Zigaretten-, Schnpas- und Waffen-Lobbyisten in den USA
ziemlich realitätsnah. Aufwachen, Ihr Naivlinge: Was glaubt Ihr denn, wie
erst unsere P o l i t i k e r arbeiten?
Ede L. Weiss


Z u Anant Kumar: Notizen aus dem modernen Bihar
Sehr interessant zu lesen. Als Lehrerin frage ich mich besorgt, ob die
schulischen Zustände, die Herr Kumar beschreibt, bei uns auch bald
eintreten. In Deutschland hatten wir einst ein sehr gutes Schulsystem, das
systematisch zerschlagen wurde. Privatiiserung und Sponsoring erhöht nicht
die Bildungschancen, sondern schafft neue Abhängigkeiten, die keiner wollen
kann.
Christine Beutelhoff

Zu Martin Karbowsky: Gehört Bulgarien zu Europa?
Was sage ich dazu? Na endlich. Endlich mal Fakten, locker geschrieben, mit einem Hauch Selbstironie. Ganz wichtig der Punkt mit der kyrillischen Schrift. Da missioniere ich auch, wenn ich kann.
Ein weiterer Grund Bulgarien nicht zu kennen, liegt darin, dass viele Mitbürger Rumänien und Bulgarien als eins sehen. Überschrift einer Zeitung: "Hungerwinter in Rumanien. In der Hauptstadt Sofia..."
Mit Vergnügen mache ich einen Link auf unsere Homepage.
Mit freundlichen Grüßen
Elena Ziegler

Zu Linda Benedikt, Israeli Perceptions of Palestinian Nationality:
Hello,
I very much agree with your article. But I do have a few questions with recent events in mind. 1. How do you feel about the Palestenian suicide bombings that are consistently mentioned as acts of terrorism? 2. Is it likely that 9-11-01 gave "Israel" the okay to undertake such a large military operation in "Palestine" and that, that may be the reason that the US-goverment is so reluctant to condemn this invasion by Israeli soldiers? 3. Do you agree that the US has to take a stand instead of wanting to play it both ways? 4. Is every country liable to suffer the same faith as the Palestenians now do and who decides? 5. And after recent events is it safe to say that the issue is no more an Arab world issue but an International world issue and if so how much "weight" will be worldly neccesary to be taken seriously by both the US as the Israeli Goverment (when having, the outcome of the peace-talks being defied by the Israeli Goverment, in mind)?
Kind regards
Raquel Spanner, EU-Citizen

Zu Hans Pfitzinger, Ein Eichhörnchen zum Beispiel:
...
Wir stehen am Rande des Wassers,
Ich, die Platane, die Katze, die Sonne - und unser Leben.
Im Wasser spiegeln wir uns,
Ich, die Platane, die Katze, die Sonne und auch unser Leben.
Des Wassers Erregung berührt auch uns.
Mich, die Platane, die Katze, die Sonne - und auch unser Leben.

Wir stehen am Rande des Wassers.
Erst wird die Katze wohl fortgehn,
Ihr Bild im Wasser wird verschwinden.
Dann werde auch ich wohl fortgehn,
Mein Bild im Wasser verschwinden.
Dann wird die Platane wohl fortgehn,
Ihr Bild im Wasser verschwinden.
Dann wird das Wasser verschwinden.
Die Sonne wird bleiben,
Und dann wird auch sie verschwinden.
...
(
Nazim Hikmet)

Zum Interview mit Michel Houellebecq:
na dolle. das waren ja wirklich tiefe erkenntnisse, herr houellebecq.
wenn das das level der provokation im 21. jahrhundert sein soll, moechte ins 20. zurueck. und wenn aus seinen buechern durchaus nicht immer klar hervorgeht was er uns denn sagen will, so geht aus seinen interviews noch weniger klar hervor, ob er denn ueberhaupt was zu sagen hat, geschweige denn, was es nun bedeuten solle.
Nicholas Martin

Könnte es sein, daß dieses häßliche, ständig besoffene Kerlchen, das da den
Provo gibt, für nichts anderes steht als die zunehmende Boulevardisierung der
Literatur-Szene? Wer solche Bücher kauft, sollte mit dem Anschauen von Sat-1-Sendungen im Vorabendprogramm nicht unter zwei Stunden bestraft werden!
Scusi Boilchen

 
 
 
 







 

Impressum

Die Gazette
Herausgeber: Fritz R. Glunk, Kunigundenstraße 42, D-80805 München
Glunk@Gazette.de
Redaktionelle Mitarbeit: Eva Herold, Volker Isfort, Andreas Odenwald, Hans Pfitzinger, Frank T. Zumbach
Leserbriefe bitte an: Leser@Gazette.de
Manuskripte bitte an: Redaktion@Gazette.de