Erst Verzweiflung, dann Geduld - nun Hoffnung?

Über den Alltag in Russland

Der größte Flächenstaat der Welt ist trotz aller Wirtschaftsreformen, sogar der postkommunistischen, kein reiches Land. Ein niedriges Bruttosozialprodukt (derzeit etwa zweitausendzweihundert US-Dollar pro Kopf), eine abnehmende Bevölkerung, zwanzig Prozent Inflation (2000) und die höchste Kindersterblichkeit in Europa (2,2 Prozent). Und keine gute Nachricht? Sehen wir genauer hin: im Jahr 2000 stiegen das Bruttoinlandsprodukt um 7,6 und die privaten Einkommen um zehn Prozent. In dieser widersprüchlichen Welt aus dramatischen Umbrüchen und kleinen Anfangserfolgen hat sich ein erwartungsvoller Alltag eingerichtet.

Von Marco Meng

Die Aufgabe, ein Riesenreich umzustrukturieren, das 70 Jahre nach Plan regiert wurde, ist immens, und die Probleme Russlands - dessen Bevölkerungszahl übrigens seit 1991 rapide sinkt - schienen in den letzten Jahren schier unüberwindlich zu sein.
Dieses Land hat keine Zukunft, höre ich noch in meiner Erinnerung Olga Bobrakowa, eine Bankangestellte, sagen. Damals schrieb man das Jahr 1999. Wir diskutieren darüber, über die Hinterhöfe, in denen man fortwährend Menschen antrifft, die in den Müllcontainern wühlen, über die Geldtransporter, die man an jeder Kreuzung, allenthalben durch die Straßen fahren sieht, und am Ende kamen wir überein: es hat eine, aber wann?
Wer Russland schon oft bereist hat, wird die Veränderung, die das Land die letzten beiden Jahre erfahren hat, sicherlich gleich bemerken und vielleicht sogar davon überrascht sein. Am Flughafen erst das bekannte Bild: schwere Mercedes-Limousinen und einige breitschultrige junge Herren, die auf irgendjemanden warten. Leibwächter, Chauffeure oder einfach nur Gangster? Der Taxifahrer, der mich in die Stadt fährt, ist überrascht, dass ich russisch spreche, und er erkundigt sich, ob ich die Stadt schon kenne. Gleich interessiert ihn dann: Sehen Sie den Unterschied zu früher? Ja, den sehe ich, und es ist eigentlich erstaunlich, wie schnell sich das Land seit dem Jahr 2000 gewandelt hat, und zwar tatsächlich zum Positiven. Das meint auch der Taxifahrer. Was hat sich verändert, seit Wladimir Putin zum Ersten Mann im Kreml wurde? Sieht man sich die Zahlen an, stellt man fest, dass seit Anfang 2000 durchaus viel bewegt wurde: Vor allem hat Putins Administration eine Unmenge von Gesetzen geändert und damit die Seit Jelzin, ja, eigentlich schon seit der Sowjetzeit herrschenden Rechtsunsicherheit wenn zwar noch nicht ganz beseitigt, so ihr doch zumindest sehr entgegengewirkt. Kennt man das Land und seine fast schon traditionelle Rechtsunsicherheit, in der Macht stets mehr zählte als Recht (subjektives Recht gab es darüber hinaus gar nicht), so nötigt Russlands Fortschritt der letzten Monate doch gewaltigen Respekt ab. Anscheinend sind die Zeiten, da Luftwaffengenerale ihre Militärflugplätze für privates "business" nutzten (ein 1992 abgestürztes Militärflugzeug hatte bspw. tonnenweise Leder und Zucker geladen, hunderte Kisten Wodka, einen Volvo und einen Toyota) wirklich vorbei. Und die Zeit, da geltendes geschriebenes Recht durch das "Telefonrecht", das heißt durch Beziehungen, ersetzt wurde? Der Taxifahrer zeigt mir lächelnd seine Goldzähne, das genügt vorerst als Antwort. Aber hatte ich auch anderes erwartet? Nikolaj Saltykow-Stschedrin hatte es einmal ironisch auf den Punkt gebracht: "Die außerordentliche Strenge der russischen Gesetze wird dadurch gemildert, dass ihre Durchführung nicht obligatorisch ist."
"Nun, es ist sicherlich nicht mehr so haarsträubend wie es mal war", ergänzt der Taxifahrer, ein Mann Mitte 30. Am Hotel gibt er mir seine Telefonnummer und hofft, ich nehme auch auf dem Rückweg seine nicht ganz billigen Dienste in Anspruch.
Warum ist Putins Politik so erfolgreich? will ich zum Schluss wissen. "Der kümmert sich eben um die Wirtschaft", entgegnet der Taxifahrer. "Rufen Sie mich an." Damit fährt er los.
Tatsächlich betreibt Putin Wirtschaftspolitik, erklärt mir Georgij Surkow von der Interparlamentarischen Kommission der GUS-Staaten. Und zwar nicht wie sein Vorgänger samt dessen Ministerpräsidenten ohne ein fundamentales Konzept und stets nur auf die jeweilige Situation reagierend, sondern planvoll gestaltend. "Denken Sie nur, Boris Jelzin hatte in einem Jahr mehr als 1200 Dekrete erlassen, von denen 40 Prozent juristisch mangelhaft oder sogar eklatant ungesetzlich waren."
Hermann Gref, Putins Freund aus Petersburg, der nun Russlands Wirtschaft reformiert, hat erkannt, dass es mit einer billigen Kopie sogenannter westlicher Marktwirtschaft nicht getan ist. Sein Ministerium änderte inzwischen mehr als 300 sich zum Teil sogar widersprechende Gesetze ("Wenn man ein Gesetz beachtet, bricht man damit ein anderes"), so daß Russland nunmehr in den wichtigsten Bereichen endlich klare Vorschriften hat, was natürlich auch ausländische Investoren zu schätzen wissen. Putins letztjährige Deutschlandbesuche und seine Treffen mit Vertretern der deutschen Wirtschaft zeigen das auch deutlich. Und nicht zuletzt sind es auch diese ausländischen Investoren (die meisten davon deutsche), die dem Riesenreich wirtschaftlich und damit letztendlich auch politisch Stabilität geben. Der Kurs des Rubels ist seit langer Zeit schon keinen starken Schwankungen mehr unterworfen, die Gehälter und Pensionen sind leicht gestiegen und werden meist wieder – zumindest in Westrussland - regelmäßig gezahlt, die Inflation ist merklich gebremst worden. Oder in Wirtschaftszahlen ausgedrückt: Russische Exporte nach Deutschland nahmen im vergangenen Jahr um fast sieben Prozent zu, während deutsche Exporte nach Russland um mehr als 56 Prozent (!) gesteigert werden konnten - was ein Handelsvolumen zwischen beiden Ländern von inzwischen mehr als 25 Milliarden Euro ausmacht. Eine enorme Zahl, die ohne eine politische und rechtliche Stabilität wie Russland sie inzwischen vorzuweisen hat, undenkbar wäre. Aber wie sieht das im alltäglichen Leben aus? Wie geht dem Bürger auf der Straße?
Ging man beispielsweise noch vor einem Jahr am Petersburger Ligowskij-Prospekt in ein Schreibwarengeschäft, fand man in den Vitrinen fünf Sorten Radiergummis, zehn Sorten Kugelschreiber, Taschenrechner, sämtlich aus Deutschland importierte Waren, die das Doppelte kosteten wie in Berlin -- und fünf Verkäuferinnen, die herumstanden und irgendwie davon leben sollen, daß jemand die Sachen kaufte, die angeboten wurden. Inzwischen ist das Warenangebot größer und sogar erschwinglicher, ja, es werden sogar mehr und mehr russische Produkte angeboten. Dennoch verdienen die Leute in den Geschäften nach wie vor sehr wenig, zum anderen hat Russland mit (sicherlich geschönten) offiziellen 8 Millionen eine hohe Arbeitslosenquote, insbesondere die Jugendarbeitslosigkeit dürfte in der Realität noch viel höher sein. Und daran, daß abends in den Metrostationen sechzig Prozent der Männer alkoholisiert sind, gewöhnt man sich schnell.
In knapp zwei Jahren wird nun Sankt Petersburg sein dreihundertjähriges Bestehen feiern und wurde deshalb auch von Gouverneur Jakowlew (ein Parteifreund von ihm sitzt wegen Vergabe von acht Auftragsmorden in Haft) schon schön herausgeputzt, viele Häuser und ganze Straßenzüge sind renoviert; man sieht, es tut sich was. Für die meisten Petersburger freilich änderte sich in Punkto Wohnverhältnisse nicht sehr viel: die meisten leben nach wie vor entweder in einer Kommunalka, einer Wohnung, die sich drei oder vier Parteien teilen, oder der zweiundzwanzigjährige Ehemann lebt mit der zwanzigjährigen Braut, dem einjährigen Baby und den Eltern und der Großmutter der Braut zusammen in einer Drei-Zimmer-Wohnung, eine typisch russische Familie eben. Auf der anderen Seite: die Neuen Russen, die sich ein Neujahrs-Dinner im Sheraton-Hotel leisten, für 495 US-Dollar pro Person. Die leben nicht von der Hand in den Mund, Fleisch und Käse stehen da gewiss öfters auf dem Speiseplan als bei der russischen Durchschnittsfamilie. Eine Lehrerin der Petersburger Schule 515 erklärte mir, dass die meisten Schüler immer noch schlecht ernährt seien und erheblich unter Vitaminmangel litten. Man kann sich natürlich aber auch damit trösten: Novosjolow, der Ende 99 einer Autobombe zum Opfer fiel, Ilja Weismann, der in seinem Apartment von einem Scharfschützen vom gegenüberliegenden Dach aus erschossen wurde, Kapish, auf dessen Mercedes August 98 jemand eine Panzerfaust abschoss, als er das Universitätsufer entlangfuhr, ja, das waren alles Neue Russen, und die hatten ein verdammt kurzes Leben.
Im Grunde muss man sich über die Geduld der Menschen hier sehr wundern, mitunter ärgert sie einen sogar: Lassen die sich denn wirklich alles gefallen? Was in den USA so manchen dazu treiben würde, Amok zu laufen, führt hier nur zu einem müden Achselzucken. Auf der Post wird einem da erklärt, wo man die monatliche Grundgebühr für das Telefon bezahlen kann und wofür man auch ein bestimmtes Formular (Russen lieben diese mindestens ebenso wie Deutsche) ausfüllen muss. In das Gebäude allerdings wird man erst nicht eingelassen und bekommt schließlich erklärt, es gäbe diese Dokumente hier nicht. Erst nach etwa zwanzig Minuten Diskussion, sofern man sich nicht abwimmeln läßt, erfährt man: Na gut, hier haben Sie die Formulare. Alles kostet eben Zeit, Nerven und manchmal auch ein wenig Bestechungsgeld. Jeder, der nur einen noch so kleinen Posten hat, kennt offenbar kein größeres Vergnügen, als den anderen seine "Macht" spüren zu lassen. Dabei kann einem umgekehrt aber auch durchaus folgendes passieren: Man hält ein Auto am Straßenrand an (es dauert durchschnittlich dreißig Sekunden, bis jemand stoppt, der einen für dreißig oder vierzig Rubel hinbringt, wohin man will, ein Molekularbiologe vielleicht oder ein Mathematikprofessor), dass derjenige dann vielleicht nach einem angenehmen Gespräch, das man mit ihm führte, anhält, weil ihm ein Reifen geplatzt ist. Er hält Ihnen die Tür auf und entschuldigt sich freundlich. Von den ausgemachten dreißig Rubel wird er Ihnen zehn zurückgeben, da er Sie nicht bis ans ausgemachte Ziel bringen konnte. So sind sie eben, die Russen, man mag sie zuweilen nicht verstehen, aber irgendwie gern hat man sie trotzdem.
Petersburg zeichnet sich -- natürlich nicht so extrem wie Moskau -- durch ein hohes Preisniveau aus, die Löhne sind zwar inzwischen etwas gestiegen und werden auch fast überall regelmäßig ausgezahlt, dennoch sind im Vergleich lediglich Benzin, das kulturelle Angebot und der öffentliche Nahverkehr günstiger als in Westeuropa. Siebzig Prozent ihres Einkommens geben heute die Petersburger darum für (oft teuer importierte) Nahrungsmittel aus, 20 Prozent für sonstige Waren des täglichen Gebrauchs; bleiben also nur knapp zehn für Freizeit, Kultur und Dienstleistungen. So ist es ein tragisches, aber nachzuvollziehendes Resultat, daß medizinische Hilfe, die eigentlich unentgeltlich ist, ohne "freiwillige Trinkgelder" oft gar nicht in Anspruch genommen werden kann und dem Land, das in Wissenschaft, Kunst und Technik unbestritten zur Weltspitze gehört, die besten Kräfte weglaufen, um im Ausland einen gut bezahlten Job anzunehmen. Lehrer beispielsweise haben ein so niedriges Gehalt, daß sie -- wie viele andere -- noch einem Zweitjob nachgehen müssen, und zwar nicht, um sich den Vier-Sterne-Auslandsurlaub leisten zu können, sondern schlicht und einfach, um den Kühlschrank voll zu haben.
In Roshdestweno, einem größeren Dorf etwa 75 km südlich von Sankt Petersburg, sieht es nicht viel anders aus. Einen "Gegensatz" von Stadt und Land findet man in Russland weniger krass als im Westen, allenfalls eine noch ruhigere, abwartende Mentalität der Menschen, die auf einem russischen Dorf wohnen. Der Ort Roshdestweno, nur eine halbe Stunde vom internationalen Flughafen St.Petersburg entfernt, ist fast 300 Jahre alt und die Geburtsstätte eines Mannes, der literarisch Furore machte: Wladimir Nabokow. Der Name des Dorfes leitet sich von dem der Kirche, Roshdestwo Preswjatoj Bogoroditzy, ab, und landschaftlich ist es sehr schön gelegen: am Südende der Tajga, von Nadel- und Birkenwäldern umgeben, der Oredesh fließt hindurch. In vieler Hinsicht ist Roshdestweno eben ein Bild Petersburgs, ja des heutigen Russlands im Kleinen: die Landschaft, das bizarre architektonische Gemisch von Alt und Neu, der große Unterschied zwischen Arm und Reich -- die meisten Menschen sind arbeits- und mittellos, gleichzeitig kann man schöne Datschen der 'Neuen Russen' bestaunen. Das Dorf ist einfach: Fast jeder hat einen Gemüsegarten, manche halten Vieh. Da die Leute nun auf sich selbst gestellt sind, entwickeln sie Eigeninitiative (die die Russen im Verborgenen immer schon hatten) und Verantwortungsgefühl -- die Apathie und der Schlendrian der Vergangenheit scheinen allmählich zu verschwinden. Auch die Schule des Ortes, die auf Gartenbau spezialisiert ist, ist natürlich knapp bei Kasse: Kräuter vom Schulgarten werden am Straßenrand verkauft. Ein Lehrerehepaar, Swetlana und Wladimir, erhielten einen Stall statt Geld als Bezahlung, was ihnen zwar nützlich, aber auch ein wenig peinlich ist, denn Landwirtschaft gilt als Arbeit für einfache Bevölkerung, aber nicht für Akademiker. Die Armut, der man auch hier auf dem Land allenthalben begegnet, hängt auch eng mit dem weit verbreiteten Alkoholismus zusammen, der sich spätestens an den weggeworfenen Wodkaflaschen im Wald und am Straßenrand dokumentiert. Und Wohnungsnot ist auch hier nichts Fremdes: Anja, eine 12jährige Schülerin, teilt ein etwa 3x7 Meter großes Zimmer in einer winzigen Kommunalka mit ihrer Mutter Tatjana. Ljuba, die in Petersburg arbeitet, teilt ein ähnlich kleines Kommunalkazimmer mit ihrem Mann und dem 15jährigen Sohn, was mitunter natürlich zu Konflikten führt: Privatleben ist fast wie in der Stadt Luxus. Dennoch sehnt sich kaum noch jemand nach der Sowjetzeit zurück. Der Schuldirektor des Dorfes, der Geschichte und Philosophie studiert hat, sagte mir damals, als ich vor einigen Jahren zum erstenmal hier war, daß er lieber Philosophie lehre "weil unsere Geschichte ja so viel umgeändert und umgeschrieben worden ist." Als ich ihn diesmal wiedertreffe, ist die Begrüßung herzlich, und der Direktor scheint mir zufrieden und optimistisch: "Es geht aufwärts", sagt er.
Freilich schämen sich die meisten noch ihrer Armut -- wenn man zu Besuch ist, entschuldigen sie sich stets für die einfachen Umstände: "Wot, tak my russkie shiwjom..." (Ja, so leben halt wir Russen). Gleichzeitig aber wird man ins Bad geführt, wo man gerade dabei ist zu renovieren und deutsche Sanitäreinrichtungen installiert. "Na, das ist doch westlicher Standard, oder?" hört man oft. Ja, mir scheint, dass inzwischen fast jeder russische Haushalt am renovieren ist.
Nicht weit entfernt von der zweitgrößten Touristenattraktion Rußlands, dem "Freilichtmuseum" Petersburg, bietet übrigens auch Roshdestweno Möglichkeiten für Tourismus im Kleinen -- Ökotourismus, wenn man so will, so jedenfalls meint der Schuldirektor, der darauf besteht, das ich das schreiben solle. "Wir haben hier einen Staudamm, wo man im Sommer baden kann, ruhige Wanderwege führen durch den Wald, und an manchen Stellen des Flusses kann man Vögel beobachten. Im Winter ist das Wasser zugefroren, Schnee liegt dann von November bis Ende März, so daß lange Zeit die Möglichkeit des Wintersports besteht. Unterkunft und Verpflegung findet man bei einer Babuschka oder einem Kolchosnik, wodurch man dann die russische Gastfreundlichkeit erleben kann." Sorgen wegen mangelnden Komforts dürften tatsächlich unbegründet sein: Die Ausstattung ist zwar einfach, aber für jemanden, der einen schönen, einfachen Urlaub ohne großen finanziellen Aufwand verbringen will, perfekt. Manche Häuser haben überdies eine Banja, im Winter ein ganz besonderes Vergnügen.
Die großen Veränderungen, die seit einem Jahrzehnt in diesem größten Land unseres Erdballs stattfinden, haben freilich nicht für jeden Einzelnen Vorteile gebracht - viele Menschen sowohl in der Stadt wie auch auf dem Land - wurden von der Entwicklung überrollt und blieben auf der Strecke. Vielleicht ist es aber wirklich so, daß die Dinge zunächst einmal schlechter werden müssen, bevor sie sich wirklich verbessern können. Als ich nach Petersburg zurückfahre, bin ich angesteckt worden von etwas, das ich mir selbst erst schwer beschreiben kann. Ist es Optimismus? Morgen wird es mit dem Flugzeug zurück nach Deutschland gehen, und ich bin erstaunt, dass ich etwas in Russland gesehen, gespürt habe, das man all die Jahre zuvor fast für unmöglich gehalten hatte: Die Menschen sind optimistisch und brauchen jetzt weniger Hilfe als vielmehr Partnerschaft. Ja, an Russland darf man wieder glauben.

4. Mai 2002

Leserbrief


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