Un beau navire
 
 
 
 
 
 
 
 
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Lichtgraphik


Vor fast 15 Jahren hat Steffen Kluge, Jahrgang 1964, mit seinen Lichtexperimenten begonnen Er fand in vielen kleinen Schritten heraus, Bilder mit Licht zu komponieren, und zwar in der Art, wie sie der Bauhaus-Künstler Laszlo Moholy Nagy einst gefordert hatte. Es entstanden Arbeiten von feinster Poesie. Aber schon sehr bald hat er die Ideen von Nagy in wesentlich neue Bereiche erweitert und fortentwickelt, indem er zunächst die notwendigen technischen Schritte in mühevoller Kleinarbeit erdacht und realisiert hat. Entstanden ist etwas ganz Neues, etwas, das es bisner nicht gegeben hat, eine Malerei mit farbigem Licht. Und das Neue an dieser Malerei liegt darin, daß damit eine wirkliche Alternative zum traditionellen Malen geschaffen ist, nicht mehr ein Auftragen von Farben als schichtweises Zudecken von Flächen, sondern ein Komponieren gleichsam als schichtloses Auflegen von Licht auf eine Malplatte. Dem Licht entwindet er mit ausgetüftelten Methoden der Lichtbrechung die Farben, legt diese schichtlos geschichtet auf einen Untergrund, der für ihn die Leinwand ist, und anschließend wird das entstandene Lichtgemälde mit fototechnischen Mitteln für den Betrachter, für die Nachwelt transportierbar gemacht. ...
Steffen Kluges Arbeiten sind Poesie aus Licht und Raum, Sphärenklänge aus Licht, Lichtsymphonien in Farbe, Traum oder Wirklichkeit.

Univ.-Prof. Dr. Wilhelm Kufferath von Kendenich

(Oben: Lichtzeichnung 48b/92; unten Lichtgraphik 385/94)

1. März 2001

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