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Gastkolumne:
Das Interview
Leseproben
Fotogalerie
Peuckert:
Unzeitgemäß:
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Worte, die nicht geläufig sind,
in neuer Sprache, die noch nicht gebraucht wurde,
frei von Wiederholung, nicht Worte, die
schal geworden sind,
welche die Menschen seit alters sprechen.
Ägyptischer Papyrus, um 2000 v. Chr.)
Selbstanzeige
Ein erboster Leser schreibt uns, wir in Der Gazette seien nicht mal
fähig, das regelmäßige update unseres Net-Tickers bekanntzugeben.
Er hat recht. Also: Am 15. jedes Monats wird der Nachrichtenteil aktualisiert
und um den letzten Meldungen des Monats ergänzt. Es lohnt sich also,
alle zwei Woche mal reinzuschauen.
Der Herausgeber
Leserbriefe Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Internet-Gazette! Neben anderen
online-Publikationen besticht sie durch ihre Unaufdringlichkeit und den
hohen Informationsgehalt.
Interessiert, oft sogar fasziniert, habe ich in den Seiten Ihrer Gazette
geblättert. Der meist flotte Ton imponiert mir, man bleibt am Ball,
gelegentlich riskieren Sie auch etwas ausführlichere Denkanstöße,
etwa im Hinblick auf Pierre Bourdieu. Was mich ein wenig befremdet, hängt
mir der prinzipiell lobenswerten, unverblümten Direktheit vieler Beiträge
zusammen: Ich als Redakteur würde einem Kommentator oder einer Kommentatorin
den Satz: "Im übrigen tickt die Logik seiner Verdammung schreiend
falsch" nicht durchgehen lassen; schreiend ticken ist eine schiefe Formel.
Und auch das "wutverstellte Weltbild" Joffes kann eigentlich sprachlich
nur die Folie eines wutverstellten Polemisierungswunsches sein. Umso schöner
das Interview mit dem Verleger Beck.
Zu ihrer selbstanzeige (lobenswert): beides war nicht wundersam sondern
ist auf das verabreichen, das normale verabreichen der vitamin-b-pillen-
zurückzuführen. sie wirken und haben bei schwarz, rot, grün
und gelb schon immer geholfen, sogar über farb(klassen)unterschiede
hinweg. Da sich diese farblosen pillen, das viagra der Lorbeerdenden, in
allen kreisen unserer gesellschaft bewährt haben, auch (gerade) Hospizbewegungen
(be)nutzen es...Das Beweihräuchern ist ja auch christliches Brauchtum.
Und warum sollt es sich ändern? Riecht doch gut, oder? Und zu Alexandra
Simons gutem beitrag möcht ich anmerken: historische aufklärung
in ehren, aber wer hat und wo ist denn wirklich aufgeklärt worden?
So darf man sich nicht wundern, daß die 'halbnichtgebildeten' applaudieren,
wenn ein 'meintmanvollgebildeter' so'n stuß verzapft...
Impressum Herausgeber: Fritz R. Glunk, Irschenhauserstraße 2, D-81379 München
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