Nr. 8, November 1998
 
Inhalt

Selbstanzeige

MAI-Special

Der Kommentar

Gastkolumne:
Wilfried Schröder 

Das Interview
Otto Gritschneder 

Leseproben
Thomas Perry
Otto Gritschneder
ZÉ DO ROCK

Goethe-Kalender

Net-Ticker

Buchkunst
Lyrik

Fotogalerie Peuckert:
Franz Hintermann 

Unzeitgemäß:
Hugo von St. Viktor
Lese-Effekte:
Felicitas Rose 

Die Adresse

Die Marginalie

Leserbriefe
Impressum


 
 

 

Wenn ich doch nur Ausdrücke besäße, die nicht bekannt sind
 Worte, die nicht geläufig sind, in neuer Sprache, die noch nicht gebraucht wurde,
frei von Wiederholung, nicht Worte, die schal geworden sind,
welche die Menschen seit alters sprechen.
Ägyptischer Papyrus, um 2000 v. Chr.)
Selbstanzeige

Ein erboster Leser schreibt uns, wir in Der Gazette seien nicht mal fähig, das regelmäßige update unseres Net-Tickers bekanntzugeben. Er hat recht. Also: Am 15. jedes Monats wird der Nachrichtenteil aktualisiert und um den letzten Meldungen des Monats ergänzt. Es lohnt sich also, alle zwei Woche mal reinzuschauen.
Im Oktober regnete es trockene Blätter und frische Lorbeeren. Der neue Nationalschriftsteller Martin Walser bekam, unbegreiflich, den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und Uschi Glas, noch wundersamer, das Bundesverdienstkreuz für ihre Schirmherrschaft der Hospizbewegung (nur: da hat man sie bisher nicht recht wahrgenommen).
Neu ab dieser Nummer sind die Rubriken „Die Peinlichkeiten des Monats" (kurzkommentiert) und „Texte, die wir nicht verstehen" (unkommentiert). 

Der Herausgeber



Leserbriefe 

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Internet-Gazette! Neben anderen online-Publikationen besticht sie durch ihre Unaufdringlichkeit und den hohen Informationsgehalt.
mare online Redaktion

Interessiert, oft sogar fasziniert, habe ich in den Seiten Ihrer Gazette geblättert. Der meist flotte Ton imponiert mir, man bleibt am Ball, gelegentlich riskieren Sie auch etwas ausführlichere Denkanstöße, etwa im Hinblick auf Pierre Bourdieu. Was mich ein wenig befremdet, hängt mir der prinzipiell lobenswerten, unverblümten Direktheit vieler Beiträge zusammen: Ich als Redakteur würde einem Kommentator oder einer Kommentatorin den Satz: "Im übrigen tickt die Logik seiner Verdammung schreiend falsch" nicht durchgehen lassen; schreiend ticken ist eine schiefe Formel. Und auch das "wutverstellte Weltbild" Joffes kann eigentlich sprachlich nur die Folie eines wutverstellten Polemisierungswunsches sein. Umso schöner das Interview mit dem Verleger Beck.
Joachim Kaiser

Zu ihrer selbstanzeige (lobenswert): beides war nicht wundersam sondern ist auf das verabreichen, das normale verabreichen der vitamin-b-pillen- zurückzuführen. sie wirken und haben bei schwarz, rot, grün und gelb schon immer geholfen, sogar über farb(klassen)unterschiede hinweg. Da sich diese farblosen pillen, das viagra der Lorbeerdenden, in allen kreisen unserer gesellschaft bewährt haben, auch (gerade) Hospizbewegungen (be)nutzen es...Das Beweihräuchern ist ja auch christliches Brauchtum. Und warum sollt es sich ändern? Riecht doch gut, oder? Und zu Alexandra Simons gutem beitrag möcht ich anmerken: historische aufklärung in ehren, aber wer hat und wo ist denn wirklich aufgeklärt worden? So darf man sich nicht wundern, daß die 'halbnichtgebildeten' applaudieren, wenn ein 'meintmanvollgebildeter' so'n stuß verzapft...
Peter Rubin

Schreiben Sie uns doch auch mal



Impressum 

Herausgeber: Fritz R. Glunk, Irschenhauserstraße 2, D-81379 München
Glunk@Gazette.de
Redaktionelle Mitarbeit: Eva Herold, Ulrich Greiwe, Frank Zumbach 

Die aktualisierten Ausgaben der bisherigen Nummer können als zip-Datei zum Offline-Lesen hier (März 98, April 98, Mai 98, Juni 98, Juli/August 98, September 98 und Oktober 98) heruntergeladen werden. Falls Sie kein neueres zip-Programm haben, stellt Ihnen Die Gazette WinZip95 (selbstentpackend, 650 kB) zur Verfügung. 

Stadtsparkasse München, BLZ 70150000, Kto. 91-103630 

Leserbriefe bitte an: Leser@Gazette.de
Manuskripte bitte an: Redaktion@Gazette.de