Nr. 7. Oktober 1998
 
Lesen, lesen, lesen. Alles lesen - Schund, Klassiker,
Gutes und Schlechtes, und darauf achten, wie es gemacht ist.
Wie ein Schreiner, der als Lehrling arbeitet
und sich nach Kräften schult. Lies! Es wird haften bleiben.
Dann schreib. Wenn es gut ist, wirst du es merken.
Wenn nicht, wirf es aus dem Fenster.
(William Faulkner))
Inhalt

Selbstanzeige

MAI-Special

Der Kommentar
von Alexandra Simon 
Gastkolumne
Lars Hinrichs 

Das Interview
mit Olaf Benzinger 

Leseproben
Hellmuth Karasek
"Hinter Mauern ..."
Norman Mailer

Goethe-Kalender

Net-Ticker

Buchkunst
Lyrik, Kurzprosa

Fotogalerie Peuckert
Gast: Franz Hintermann 

Unzeitgemäß
Freiherr von Knigge 

Lese-Effekte
Fjodor Dostojewski 

Die Adresse

Die Marginalie
von G. Chr. Lichtenberg 

Impressum

Selbstanzeige 

Na endlich, jetzt haben wir einen Kulturminister, und ein Ruck wird durch die Welt des Geistes gehen. Bleibt zu hoffen, daß sich Naumann auch um die kulturrelevanten Droh- und Störpotentiale des MAI kümmert, dessen deutscher Text Ende dieses Monats erstmals veröffentlicht und kommentiert (bei dtv, siehe Auszüge der Beiträge) vorliegt. 
Olaf Benzinger beschreibt im Interview die neueren Entwicklungen der Verlagsarbeit in Deutschland, Lars Hinrichs im Buchwesen der USA. 
Lesenswert: die Rezensionen zweiter Versuche, einer auf niedrigem Niveau (Karasek) und der andere mit hohem Anspruch (Mailer) gescheitert. 
Die Kurzprosa von Marcus Jensen ist diesmal etwas lang geraten, und die Lyrik von Corinna Thomas, die mit einem Gedicht nicht Geld verdient, sondern spart, überschreitet auf ihre Weise die Gattungsgrenze. 
Und für alle, die mit dem Wahlergebnis unzufrieden sein sollten, hält Georg Christoph Lichtenberg einen "Trost bei trauriger politischer Aussicht" bereit. 
Das sicher eintretende Lesevergnügen wünscht 

der Herausgeber 


Impressum

Herausgeber: Fritz R. Glunk, Irschenhauserstraße 2, D-81379 München 
Glunk@Gazette.de 
Redaktionelle Mitarbeit: Bernd Eichhorn, Eva Herold, Mariela Sartorius 

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