| Inhalt
Selbstanzeige
Der
Kommentar
von Louise Lasalle
Gastkolumne:
Philipp Reuter
Interviews
mit Michael Naumann
und Drake McFeely
Leseproben:
Pierre Bourdieu
Robin Dunbar
Aphorismen
Schaufenster
Goethe-Kalender
Net-Ticker
Buchkunst
Lyrik,
Kurzprosa
Fotogalerie
Peuckert
Unzeitgemäß:
Aristoteles
Lese-Effekte:
Gustave Flaubert
Die
Adresse:
Kunst&Politik
Die
Marginalie
von Thomas Mägerlein
Leserbriefe
Impressum
|
Selbstanzeige
Die September-Nummer enthält eine bisher in Deutschland unbekannte
Episode aus dem "Dritten Reich": Himmler als
Manuskript-Räuber, auf der gewalttätigen Jagd nach der "Germania"
in Italien..
Neu in dieser Ausgabe, mit der sich die Zeitschrift aus den August-Ferien
zurückmeldet, sind das Schaufenster und der Goethe-Kalender. Im Schaufenster
wird von Zeit zu Zeit ein lohnenswertes Buch vorgestellt. Der Kalender
bringt monatlich einen unklassischen Artikel aus einem im Juli nächsten
Jahres erscheinenden Goethe-Lexikon. Demnächst beginnt dazu noch ein
sechsteiliges Goethe-Rätsel mit diesem Lexikon als erstem Preis.
Das Interview mit dem Verleger Michael Naumann wurde wenige Tage vor
seiner Designierung zum SPD-Kulturbeauftragten geführt.
Ein etwas ungewöhnlicher Beitrag zur Rechtschreibdiskussion und
zum Erlebnis der Fremde ist „Reise-Unerholung" (siehe Kurzprosa)
von zé do rock, dem Erfinder des Ultra-Deutsch und Verfasser des
Reiseberichts „fom winde ferfeelt" (Berlin 1995).
Damit und bis nach der Wahl viel Vergnügen wünscht
der Herausgeber
Leserbriefe
Ein herausragend geführtes Interview in der "gazette" Juni 1998:
A. B. Bengsch im Gespräch mit Z. Kolitz. Warum erfährt man in
anderen Medien von dieser Geschichte nichts? Einfühlsame Fragen und
nachdenklich stimmende Antworten. Ein beeindruckendes Dokument, dieses
Buch, das ich mir sogleich bestellt habe ein genialer Autor, wie man dem
Gespräch entnehmen kann. Bitte publizieren Sie doch weiterhin Interviews
mit Personen der Zeitgeschichte. Diese Personen müssen ja nicht unbedingt
außerordentlich populär sein.
Prof. Dr. Bertram Trebla
Historiker
Wien
meine mail sollte weder vorwurf noch aufforderung bedeuten, lediglich
ein freundlicher nudge sein: wo bleibt ihr denn? hatte ich naemlich
entweder ueberlesen oder vergessen, dass gesagt war, im august keine ausgabe
(erinnert mich an die maxime 'don't advertise in august').
sie interpretieren's als schmeichelhaft, was sie offensichtlich fuer
einen positiven ausdruck nehmen -- und dann haben sie recht. wenn
immer sich in einem land kulturell etwas tut, ist das begruessenswert:
und was hat es in deutschland auf diesem gebiet schon gegeben! ihr oeuvre
hat durchaus das zeug, zu einem nachhaltig positiven faktor zu werden (...
sie sollten vielleicht mal wieder zu wissen tun, wie sich die 'leserschaft',
der ladefaktor entwickelt).
und nachdem kultur inzwischen auch ein faktor im wahlkampf geworden
ist, dank teils unserm freund michael naumann und teils der voelligen absenz
massgeblicher themen, besteht noch hoffnung.
was ihnen fehlt, sind gutgeschriebene kolumnen, am besten zu aktuellen
und widerspruechlichen themen; for pete's sake, sie muessen doch auf niemanden
ruecksicht nehmen! ad hominem-bezuege wie in greiwes kommentar geben eine
menge wuerze und provozieren interesse ... von kontroverse zu schweigen:
all das brauchen sie dringend, wenn ihre unternehmung abheben soll (im
guten sinn: ich dachte, nicht unbedingt das englische „off the ground"
schreiben zu sollen, aber abheben erinnert dann doch etwas an abgehoben,
und das wollen wir wohl nicht).
h d laun, new york
Die Zeitschrift ist , da im unendlichen "Netz" auch unendlich viel Müll
aufzufischen ist, von erfreulicher Qualität und angenehm ernstzunehmen.
Uneingeschränkt positiv sehe ich die ständigen Rubriken:
Unzeitgemäßes, Leseeffekte, Leseproben, Buchkunst, Fotogalerie.
Eine im Sinne des transportierendenMediums interessante Erweiterung
ist der Net-Ticker mit der schönen Fülle gut edierter Nachrichten.
Ein bißchen zeternder Beschwörungsjournalismus, wie er gelegentlich
als Beitrag erschien, ist zu verkraften. Beiträge von zu viel Naivität,
wie manchmal in den frühen Nummern, ließen mich eher seufzen,
aber davon scheinen Sie sich ja selbst abgewendet zu haben.
Was von Nachwuchsautoren kam, ist mager. Meistens. Wer ist eigentlich
die gescheit kommentierende Autorin in Nr.5? Ihre "Gerade jetzt" betitelten
Lyrik-Beiträge sind gut und haben nichts von dem Bemühungsmuff
an sich, der einen immer so verlegen macht, wenn man ihn bei dichtenden
Leuten antrifft.
Ich hoffe, daß Sie auf Ihrem erfreulichen Niveau weiterarbeiten
können.
Maria Mackenroth
Schreiben Sie uns doch auch mal.
Impressum
Herausgeber: Fritz R. Glunk, Irschenhauserstraße 2, D-81379 München
Glunk@Gazette.de
Redaktionelle Mitarbeit: Bernd Eichhorn, Eva Herold, Mariela Sartorius
Stadtsparkasse München, BLZ 70150000, Kto. 91-103630
Leserbriefe bitte an: Leser@Gazette.de
Manuskripte bitte an: Redaktion@Gazette.de |