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Selbstanzeige
MAI-Special
Der
Kommentar
Gastkolumne:
Ulrich Greiwe
Brief aus Frankreich
von Sophie Pruneaux
Das Interview
mit Wolfgang Beck
Leseproben:
Alberto Manguel, Karlheinz
Stierle, Friedemann Bedürftig
Net-Ticker
Buchkunst
Lyrik,
Kurzprosa:
Robert Rodewald
Fotogalerie
Peuckert
Unzeitgemäß:
Hans Wimmer
Lese-Effekte:
Dante Alighueri
Die
Adresse
Die
Marginalie
von Klaus Weinzierl
Leserbriefe
Impressum
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Selbstanzeige
Die aktualisierte Juli-Nummer enthält eine neue Rubrik, den "Brief
aus ...", der auch künftig in ungezwungener Folge auftauchen soll.
Diesmal schreibt Sophie Pruneaux aus Paris (und natürlich zur WM).
Robert Rodewald, die bisher kaum bekannte, aber sehr originale, kräftige
„Stimme einer neuen Generation", ist in dieser Ausgabe nicht nur mit einer
Probe seiner Lyrik vertreten, sondern auch mit
„Wien- eine Weltverschwimmung", einem Prosatext,
zu dem er auch den Kommentar - ganz eigener Art - geschrieben hat. Von
nun an wird Die Gazette in einer besonderen Rubrik ausgewählte Kurzprosa
jüngerer deutschsprachiger Schriftsteller veröffentlichen.
Bei den Leseproben ist auf ein kleines Wunder hinzuweisen. Der dtv
hat in einem Anfall von Wagemut ein Paris-Buch
von so überragender Einsicht und Reflexionshöhe herausgebracht,
daß man fast wieder an die fortdauernde Existenz eines gebildeten
Lesepublikums glauben möchte. Auch wenn Wolfgang Beck vom C. H. Beck
Verlag in dieser Hinsicht ein wenig pessimistischer klingt (siehe das Interview).
Die Skandalnachricht des Monats ist unerreichbar
die Website des Börsenvereins und ihr bejammernswert verlotterter
Zustand (siehe Net-Ticker). Man kann nur dringend - und mit einigem Recht
- hoffen, daß die Internet-Verschlafenheit des Verbands nicht die
seiner Mitglieder widerspiegelt.
Voranzeige: Im August 1999 wird, aber ja doch, der zweihundertfünfzigste
Geburtstag Goethes gefeiert. Ab der nächsten Nummer, die im September
1998 erscheint , erhält Die Gazette aus diesem Anlaß zehn Monate
lang eine neue Rubrik, den „Kleinen Goethe-Kalender". Gewinn und Vergnügen
beim Blättern wünscht Ihnen
der Herausgeber
Leserbriefe
Schreiben Sie uns doch auch mal.
Zum Kommentar der Juni- Ausgabe:
Gratulation. Das hat Weltzeitungsniveau. Den Zusammenhang zwischen neoliberaler
De-Regulierung und sich selbst verstärkendem Hang zum Egoismus hatte
ich auch so im Kopf, ich hätte es aber nie so gut formulieren können.
Danke.
Franz Anneser, Thürnthenning
Liebe Macher der Gazette,
Eure Arbeit ist begeisternd. Eure kritischen Beiträge zu gesellschaftlichen
Entwicklungen beweisen die Fähigkeit Eurer Autoren, richtig zu analysieren.
Macht weiter so.
Eine kleine persönliche Erfahrung als Denkanstoß in Richtung
der Ursachenforschung unserer derzeitigen Entwicklungen vor allem hinsichtlich
Globalisierung und Kapitalismus möchte ich geben :
Als Unternehmer hat mich stets die Tatsache gestört, daß
die dramatische Entwicklung der Unternehmensschulden und damit der Zinslast
der Unternehmen als nebensächlich, respektive natürlich, empfunden
und dargestellt wurde. (Ähnliches gilt für die Schulden des Staates).
Die Kostenposition "Zinsen" ist die einzige volkswirtschaftliche Größe
die im Verlauf der Entwicklung aller kapitalistischen Länder auf allen
Ebenen (Unternehmen, Staat, private Haushalte) zugenommen hat und die Volkswirtschaft
heute weit mehr belastet als die meisten sich vorstellen können. Jeder
von uns braucht nur einmal den Haushaltsplan seiner Gemeinde daraufhin
zu untersuchen und er wird feststellen, daß die Zinsen häufig
schon die Personalkosten einer Gemeinde überschritten haben. ...
Nein , ich will nicht einer Abschaffung von Zinsen das Wort reden,
aber darauf hinweisen, daß es Lösungen gibt, die uns dazu bewegen
sollten, einmal über diese Entwicklung und vor allem ihre Auswirkung
auf unser tägliches Leben nachzudenken. Das kann durchaus dazu führen,
daß wir mit dem Wissen wahrer Ursachen und neuen Lösungsansätzen
mit großem Selbstbewußtsein politisch aktiv werden können.
Andreas Bangemann
Eine Idee setzt sich durch
Es gibt eine Menge Magazine im Internet - aber nur eine Gazette. Die
erste Ausgabe hatte 17.000 Zugriffe zu verzeichnen. ... Seit März
wird die Literatur- und Kulturzeitschrift von Fritz R. Glunk herausgegeben.
Lesenswerte Kommentare zum (kultur-)politischen Zeitgeschehen, Essays,
Interviews, Lyrik und mehr folgen einem Konzept mit hohem Anspruch. Auf
eine symbolüberfrachtete Ästhetik verzichten die Herausgeber.
Stattdessen gibt es so wundervolle Rubriken wie die „Fotogalerie" oder
„Buchkunst". In der April-Ausgabe zeigt letztere die Meggendorfer „Ziehbildbücher".
Eine Perle unter den elektronischen Magazinen.
Com! Das Online-Magazin, Juni 1998
Impressum
Herausgeber: Fritz R. Glunk, Irschenhauserstraße 2, D-81379 München
Glunk@Gazette.de
Redaktionelle Mitarbeit: Bernd Eichhorn, Eva Herold, Mariela Sartorius
Leserbriefe bitte an: Leser@Gazette.de
Manuskripte bitte an: Redaktion@Gazette.de |