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Selbstanzeige
MAI-Special
Der
Kommentar
von Alexandra Simon
Gastkolumne:
Frank T. Zumbach
Das Interview
mit Zvi Kolitz
Leseproben:
László Merö,
Meyer-Tasch,
Richard Sennett
Liegen lassen
von Brigitte Jacobsen
Net-Ticker
Buchkunst
Lyrik
: A. Gryphius
Fotogalerie
Peuckert
Unzeitgemäß:
Balthasar Gracián
Lese-Effekte:
Cervantes
Die
Adresse
Die
Marginalie
Leserbriefe
Impressum
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Selbstanzeige
In dieser Ausgabe ist vor allem das Exklusiv-Interview mit Zvi Kolitz
bemerkenswert, also mit dem Autor des Textes, der sich über einige
Jahrzehnte von seinem Urheber geradezu emanzipiert hat, bis hin zum Plagiatsvorwurf
an Kolitz, als er seine Autorschaft geltend machte (siehe Die Gazette Nr.
3, Mai 1998, im Archiv).
Einen besonderen Hinweis verdient auch Frank T. Zumbachs lebendige
Erzählung eines kürzlichen - alljährlichen - Literatentreffens
in Irland.
Und gern auch noch dies: Im Mai verzeichnete Die Gazette eine Steigerung
der monatlichen Zugriffe auf zweiundzwanzigtausend.
Der Herausgeber
Leserbriefe
Zum Kommentar der Jun- Ausgabe:
Gratulation. Das hat Weltzeitungsniveau. Den Zusammenhang zwischen
neoliberaler De-Regulierung und sich selbst verstärkendem Hang zum
Egoismus hatte ich auch so im Kopf, ich hätte es aber nie so gut formulieren
können. Danke.
Franz Anneser, Thürnthenning
hallo,
nur ganz kurz eine beschreibung meines zufälligen surf-wegs zu
euch:
hanf-verlage-science fiction-gazette
Und dann stoß ich bei euch noch auf informationen rund ums MAI,
mit dem
ich mich selbst grad sehr beschäftige, ein schöner, hilfreicher
"zufall".
jennyfer
[zum Kommentar: Im Tainigscamp 2000:]
Liebe Macher der Gazette,
Eure Arbeit ist begeisternd. Eure kritischen Beiträge zu gesellschaftlichen
Entwicklungen beweisen die Fähigkeit Eurer
Autoren, richtig zu analysieren.
Macht weiter so.
Eine kleine persönliche Erfahrung als Denkanstoß in Richtung
der Ursachenforschung unserer derzeitigen Entwicklungen
vor allem hinsichtlich Globalisierung und Kapitalismus möchte
ich geben :
Als Unternehmer hat mich stets die Tatsache gestört, daß
die dramatische Entwicklung der Unternehmensschulden und
damit der Zinslast der Unternehmen als nebensächlich, respektive
natürlich, empfunden und dargestellt wurde. (Ähnliches
gilt für die Schulden des Staates). Die Kostenposition "Zinsen"
ist die einzige volkswirtschaftliche Größe die im Verlauf der
Entwicklung aller kapitalistischen Länder auf allen Ebenen (Unternehmen,
Staat, private Haushalte) zugenommen hat und
die Volkswirtschaft heute weit mehr belastet als die meisten sich vorstellen
können. Jeder von uns braucht nur einmal den
Haushaltsplan seiner Gemeinde daraufhin zu untersuchen und er wird
feststellen, daß die Zinsen häufig schon die
Personalkosten einer Gemeinde überschritten haben. ...
Nein , ich will nicht einer Abschaffung von Zinsen das Wort reden,
aber darauf hinweisen, daß es Lösungen gibt, die uns
dazu bewegen sollten, einmal über diese Entwicklung und vor allem
ihre Auswirkung auf unser tägliches Leben
nachzudenken. Das kann durchaus dazu führen, daß wir mit
dem Wissen wahrer Ursachen und neuen Lösungsansätzen mit
großem Selbstbewußtsein politisch aktiv werden können.
Andreas Bangemann
Eine Idee setzt sich durch
Es gibt eine Menge Magazine im Internet - aber nur eine Gazette. Die
erste Ausgabe hatte 17.000 Zugriffe zu verzeichnen. ... Seit März
wird die Literatur- und Kulturzeitschrift von Fritz R. Glunk herausgegeben.
Lesenswerte Kommentare zum (kultur-)politischen Zeitgeschehen, Essays,
Interviews, Lyrik und mehr folgen einem Konzept mit hohem Anspruch. Auf
eine symbolüberfrachtete Ästhetik verzichten die Herausgeber.
Stattdessen gibt es so wundervolle Rubriken wie die „Fotogalerie" oder
„Buchkunst". In der April-Ausgabe zeigt letztere die Meggendorfer „Ziehbildbücher".
Eine Perle unter den elektronischen Magazinen.
Com! Das Online-Magazin, Juni 1998
Schreiben Sie uns doch auch mal.
Impressum
Herausgeber: Fritz R. Glunk, Irschenhauserstraße 2, D-81379 München
Glunk@Gazette.de
Redaktionelle Mitarbeit: Bernd Eichhorn, Eva Herold, Mariela Sartorius
Stadtsparkasse München, BLZ 70150000, Kto. 91-103630
Leserbriefe bitte an: Leser@Gazette.de
Manuskripte bitte an: Redaktion@Gazette.de
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