Nr. 4. Juni 1998
 
Das Bild von Ihnen in der Zeitung, wo Sie sagen,
einer der Gründe, warum Sie nach London gekommen sind,
war, mich zu sehen, hat meinen Kredit in der Nachbarschaft
beträchtlich erhöht und ganz besonders bei meinem Gemüsehändler.
(T. S. Eliot in einm Brief an Groucho Marx am 3. Juni 1964)
Inhalt

Selbstanzeige

MAI-Special

Der Kommentar
von Alexandra Simon 
Gastkolumne
Frank T. Zumbach 

Das Interview
mit Zvi Kolitz 

Leseproben
László Merö, Meyer-Tasch
Richard Sennett

Liegen lassen
von Brigitte Jacobsen 

Net-Ticker

Buchkunst
Lyrik : A. Gryphius 
Fotogalerie Peuckert

Unzeitgemäß
Balthasar Gracián

Lese-Effekte
Cervantes 

Die Adresse

Die Marginalie

Leserbriefe
Impressum


 

Selbstanzeige 

In dieser Ausgabe ist vor allem das Exklusiv-Interview mit Zvi Kolitz bemerkenswert, also mit dem Autor des Textes, der sich über einige Jahrzehnte von seinem Urheber geradezu emanzipiert hat, bis hin zum Plagiatsvorwurf an Kolitz, als er seine Autorschaft geltend machte (siehe Die Gazette Nr. 3, Mai 1998, im Archiv). 
Einen besonderen Hinweis verdient auch Frank T. Zumbachs lebendige Erzählung eines kürzlichen - alljährlichen - Literatentreffens in Irland. 
Und gern auch noch dies: Im Mai verzeichnete Die Gazette eine Steigerung der monatlichen Zugriffe auf zweiundzwanzigtausend. 

Der Herausgeber 



Leserbriefe

Zum Kommentar der Jun- Ausgabe: 
Gratulation. Das hat Weltzeitungsniveau. Den Zusammenhang zwischen neoliberaler De-Regulierung und sich selbst verstärkendem Hang zum Egoismus hatte ich auch so im Kopf, ich hätte es aber nie so gut formulieren können. Danke. 

Franz Anneser, Thürnthenning 
 

hallo, 
nur ganz kurz eine beschreibung meines zufälligen surf-wegs zu euch: 
hanf-verlage-science fiction-gazette 
Und dann stoß ich bei euch noch auf informationen rund ums MAI, mit dem 
ich mich selbst grad sehr beschäftige, ein schöner, hilfreicher "zufall". 

jennyfer 
 

[zum Kommentar: Im Tainigscamp 2000:] 
Liebe Macher der Gazette, 
Eure Arbeit ist begeisternd. Eure kritischen Beiträge zu gesellschaftlichen Entwicklungen beweisen die Fähigkeit Eurer 
Autoren, richtig zu analysieren. 
Macht weiter so. 
Eine kleine persönliche Erfahrung als Denkanstoß in Richtung der Ursachenforschung unserer derzeitigen Entwicklungen 
vor allem hinsichtlich Globalisierung und Kapitalismus möchte ich geben : 
Als Unternehmer hat mich stets die Tatsache gestört, daß die dramatische Entwicklung der Unternehmensschulden und 
damit der Zinslast der Unternehmen als nebensächlich, respektive natürlich, empfunden und dargestellt wurde. (Ähnliches 
gilt für die Schulden des Staates). Die Kostenposition "Zinsen" ist die einzige volkswirtschaftliche Größe die im Verlauf der 
Entwicklung aller kapitalistischen Länder auf allen Ebenen (Unternehmen, Staat, private Haushalte) zugenommen hat und 
die Volkswirtschaft heute weit mehr belastet als die meisten sich vorstellen können. Jeder von uns braucht  nur einmal den 
Haushaltsplan seiner Gemeinde daraufhin zu untersuchen und er wird feststellen, daß die Zinsen häufig schon die 
Personalkosten einer Gemeinde überschritten haben. ... 
Nein , ich will nicht einer Abschaffung von Zinsen das Wort reden, aber darauf hinweisen, daß es Lösungen gibt, die uns 
dazu bewegen sollten, einmal über diese Entwicklung und vor allem ihre Auswirkung auf unser tägliches Leben 
nachzudenken. Das kann durchaus dazu führen, daß wir mit dem Wissen wahrer Ursachen und neuen Lösungsansätzen mit 
großem Selbstbewußtsein politisch aktiv werden können. 

Andreas Bangemann 
 

Eine Idee setzt sich durch 

Es gibt eine Menge Magazine im Internet - aber nur eine Gazette. Die erste Ausgabe hatte 17.000 Zugriffe zu verzeichnen. ... Seit März wird die Literatur- und Kulturzeitschrift  von Fritz R. Glunk herausgegeben. Lesenswerte Kommentare zum (kultur-)politischen Zeitgeschehen, Essays, Interviews, Lyrik und mehr folgen einem Konzept mit hohem Anspruch. Auf eine symbolüberfrachtete Ästhetik verzichten die Herausgeber. Stattdessen gibt es so wundervolle Rubriken wie die „Fotogalerie" oder „Buchkunst". In der April-Ausgabe zeigt letztere die Meggendorfer „Ziehbildbücher". 
Eine Perle unter den elektronischen Magazinen. 

Com! Das Online-Magazin, Juni 1998 

Schreiben Sie uns doch auch mal



Impressum

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Glunk@Gazette.de 
Redaktionelle Mitarbeit: Bernd Eichhorn, Eva Herold, Mariela Sartorius 
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