Nr. 33, Februar 2001
 
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Die Peinlichkeiten des Monats

Lothar-Günther Buchheim über seine Weltkrieg-II-Bilder:
Ich bin zwar kein Mann des Widerstands gewesen, aber im Rahmen der offiziellen Kunst der Nazi-Zeit hatten meine Arbeiten durchaus etwas Widerständisches.
Welch kreative Sprache! Aber vielleicht entdeckt ja noch jemand dieses "durchaus Widerständische" in unserm Suchbild:

Laurenz Meyer auf die Frage, weshalb Gerhard Schröder auf dem Plakat der CDU als Krimineller abgebildet sei:
Das haben Sie gesagt.
Eigentlich ist der Satz gar nicht peinlich (höchstens das unsichere Grinsen, das ihn begleitete), sondern bloß feige.

Laurenz Meyer ("Es war nur eine Provokation") über dasselbe Plakat, nachdem es einige Stunden später - auch von der CDU-Website - zurückgezogen wurde:
Ich distanziere mich nicht davon. Wir werden es nur nicht weiter verwenden.
Es ist immer leichter, Moral zu fordern, als zu haben.

Und weil es gar so schön war, hier auch noch das plötzlich verschwundene Plakat selbst (sichtbar aus der Billig-Werkstatt eines Computer-Laien: Die beiden äußeren Porträts sind nämlich, wenn man eines spiegelt, identisch):

Ohne Kommentar.

Und Ihr Kommentar?

 
 
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