Nr. 30,  November 2000

 
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Nazis fallen nicht vom Himmel - auch Neonazis nicht. Sie werden gemacht. Wie und von wem, sagt Hanjo Seißler in einer fulminanten Gastkolumne.

Die deutsche Leitkultur - Jan Ulrich Hasecke untersucht einen im Zorn gewählten Kampfbegriff unserer Konservativen.

Einwanderungsland Kanada -
hat es (außer einer Eishockey-Mannschaft) überhaupt eine "nationale Identität"? Eine Antwort von Vasile V. Poenaru aus Toronto.

Eine Diktatur befaßt sich mit Schriftstellern
- György Dalos über seine Geheimakten und seinen Hungerstreik gegen Janos Kádár (2. Teil).

Ein zivilisiertes, ein zu zivilisiertes Land - Bettina Gaus vermißt im deutschen Konsenstaumel die Fähigkeit zum politischen Streit.

So bunt wie Zigarrenreklamen
- aber nicht so harmlos: die exotistischen Gedichte eines Wiederzuentdeckenden, präsentiert von Frank T. Zumbach.

Wunderliche Nobelpreisverleihung
- Wurde bei Gao Xingjian ein wenig nachgeholfen? Jury-Mitglied Göran Malmqvist gerät in Erklärungsnöte.

Szenen eines schwierigen Lebens
- Warum Ronald Haymans Proust-Biographie (für Kenner) äußerst lesenswert ist.

"Alle schönen Frauen haben einen Buckel" - ein Auszug aus Silke Andrea Schuemmers unveröffentlichtem Roman "Remas Haus".

Eine grauenvolle Verstörung - die Alfred Biolek mit einem, muß man fürchten, ernstgemeinten, jedenfalls ziemlich klebrigen Text in der ZEIT anrichtet.

Die Langeweile und beschränkte Menschen - notfalls, hat Schopenhauer herausgefunden, kämpfen sie "mit Klappern und Trommeln" dagegen an.

Das Zitat für Leser

Die Welt, die Welt, ihr Esel! ist das Problem der Philosophie, die Welt und sonst nichts.
(Arthur Schopenhauer)
 



Weitere Themen

Wie kommt man zu "ein bißchen Glückseligkeit, gepaart mit Metaphysik"? Henky Hentschels Brief aus Havanna.
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"Freundschaft ist etwas, wo man gewisse Fragen nicht stellt, etwa 'Was ist deine Identität?'" Peter Gay im Interview mit Lo von Gienanth.

"Dränge Dich den Vornehmen und Reichen nicht auf!" Die besten Karrieretips des Freiherrn von Knigge.

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