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Die Peinlichkeiten des Monats
In der Süddeutschen Zeitung hält es Helmut Schmidt für
selbstverständlich,
dass man Schlösser in Takt hält oder wiederaufbaut.
So musikalisch? Oder hat man sich da mit verbundenen Augen schon der
übernächsten Rechtschreibreform in die Arme geworfen?
Die FAZ über Schreib-Seminare:
Der Weg zum Bestseller-Autor ist ein steiniger, dorniger.
Mit diesem Deutsch schon.
George W. Bush in seiner Entschuldigung, nachdem er, winkend und lächelnd
vor einem - was er nicht wußte - offenen Mikrophon, einen Reporter
der New York Times ein "Riesen-Arschloch" genannt hatte:
Ich bedaure, daß jeder gehört hat, was ich sagte.
Die Rückkehr der Geheimdiplomatie durch - Entschuldigung! - die
Hintertür.
Rudolf Augstein über den Kenneth Brannaghs "Hamlet"-Film:
Außerdem übersetzt Brannagh übrigens "knowledge"
mit "Gewissen".
Oh, oh, oh! Erstens übersetzt Brannagh Hamlet" nicht,
er versteht ihn als Brite auch so; zweitens steht bei "Hamlet"
an der Stelle nicht "knowledge", sondern "conscience";
und drittens, wenn schon Übersetzung, dann stammt das "Gewissen"
von Schlegel-Tieck.
Guido Westerwelle über den Bundestag, in dem es genau so zugehe
wie im Big-Brother"-Container:
Man kann nix machen, ohne daß man beobachtet wird.
Der Gute überschätzt sich. Wir jedenfalls wollen ihn nicht
dauernd sehen.
Ihr
Kommentar
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