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Die Peinlichkeiten des Monats
Premiere-Chef Markus Tellenbach zu den Chancen seines Pay-TV-Angebots
im Herbst:
Es wird dunkler, es wird kälter, es wird Weihnachten, und wir
haben ein völlig neues Produkt.
Mit so eiskalten Menschen wie ihm wird es wirklich dunkel in diesem
Land.
Hannelore Hoger zur Titanic, die berichtet hatte, H. H. habe ein Hotelzimmer
zerdeppert, Kellner geohrfeigt und die Minibar leegretrinken, ohne zu
bezahlen:
Hierzu stelle ich klar, daß ich weder Hotelzimmer zerdeppert,
Kellner geohrfeigt noch Minibars leergetrunken habe, ohne zu bezahlen.
Sie hat sich das Kellner-Ohrfeigen also was kosten lassen.
Noch eine Richtigstellung: In der ZEIT hieß es,
Schriftkünstler hätten Inkunabeln bis ins Mittelalter"
gemalt. Gemeint waren Buchstaben, Initiale.
Das schmerzt. Womöglich hat die Selbstkorrektur sogar die ZEIT
geschmerzt. Jedenfalls wünschen wir es ihr.
Landesgeschäftsführerin Otti Geschka auf die Frage, warum
eigentlich die Mitarbeiterin der Hessen-CDU das Kassenbuch vernichtet
habe:
Im Affekt.
Im Ärger über die eigene Mogel-Partei? Aus Wut über das
Böse in der Welt? Unter einem Sturzbach namenloser Tränen"
(schön: die FAZ)? So viele Fragen.
Die Bundesvorsitzende Angela Merkel auf die Frage, ob sie dem Landesvorsitzenden
Roland Koch noch Vertrauen entgegenbringe:
Unterstützung ist eine Menge.
Welch originell gebauter, unendlich deutbarer, freundlich distanzierter
deutscher Satz. Aber peinlich für Roland.
Im zwölften Stadtporträt der Süddeutschen Zeitung ist
München
keine runde Sache, sondern deutlich breiter (26,4 Kilometer) als
lang (29,9).
Da muß man die Landkarte aber ganz schön drehen. Oder lange
grübeln.
Ihr
Kommentar
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