Nr. 29, Oktober 2000

C. H. Beck Verlag
 
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Eine Diktatur befaßt sich mit Schriftstellern - György Dalos hat seine Geheimakten von 1971 eingesehen, als er und Miklós Haraszti gegen das Regime in den Hungerstreik gingen. Sein Text ist auch jenseits der politischen Implikationen spannend: Wie Dalos distanziert, humorvoll und selbstironisch über ein so ernstes Thema berichtet, macht ihm so leicht kein Stasi-Opfer nach.

György Dalos auch im Interview - über den literarischen Traum Miteleuropa.

"Betreutes Saufen" - Jan Ulrich Hasecke über ein untaugliches Mittel gegen Rechtsradikalismus.

Eine "gemischte Klasse" - Günter Grass gibt vierzehn deutsch-deutsche Erzählungen und Szenen heraus.

Aufregung um das Che-Guevara-Foto - Pedro Costa hat mit dem Fotografen gesprochen.

Ein gewöhnungsresistenter Alltag - Linda Benedikt über ganz normale Zumutungen in Palästina.

Dreimal Rilke - über Sterbestunden à zwei Francs in Paris und mit zwei Gedichten über das Lesen und das Lieben.

Moderne Lyrik
- Frank T. Zumbach fragt in die Runde: Was erwarten wir von ihr?

Was ist Ms. Dworkin in Paris wirklich passiert? - Ein Horror-Bericht der Radikalfeministin

Neu: Der Bleistift auf dem Tisch - eine Geschichte in fortgesetzten Zeichnungen von Matthias Beckmann.

Neu: Die wesentlichen Zahlen des Monats - in den Notierungen Der Gazette.

Sowie: "Wurt es kommen?" fragt ein wirrer Georg Schmückle 1934, außerdem ein vergessener Pionier der bandes dessinées, das Zoopraxiscope von Muybridge, Goedart Palms "Virtuelle Textbaustelle" und die Trendmeldung des Monats.
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(Übrigens: Das Preisrätsel vom August wurde natürlich nicht erraten. Lösung: Es war Adolf Eichmann.)

Der Herausgeber







Das Zitat für Leser

'Benjamin von Stuckrad-Barre' beispielsweise. Dieser Name ist an sich schon eine Herzensroheit. Er riecht nach falschem Dativ.
(André Thiele)

 

Weitere Themen

"Jede Menge Spätgebärende mit Birkenstock-Latschen". Scusi Boilchen wagte sich in die Schweizer Eso-Szene.

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Die Deutschen können nicht mehr gescheit streiten - Klaus Weinzierl.

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"Es wird kälter, es wird Weihnachten, und wir haben ein völlig neues Produkt": Markus Tellenbachs peinliche Offenheit.

Auch das noch: Deutschland exportiert endlich Karl May in die USA!
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