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Fragezeichen
Unter diesem Rubrum wird Die Gazette von Zeit zu Zeit
ein Texträtsel bringen: kleine Prosa- oder auch Lyrik-Zitate, denen
Sie bei Lust und Kenntnis den Autor hinzufügen und uns mitteilen
können (aber bitte nur per E-Mail).
Eine, nämlich die erste richtige Lösung wird mit einem selbstverständlich
wertvollen Buchpreis prämiiert (Lösung
und Preisträger in der Oktober-Nummer).
Die beiden Textauszüge unten sind ziemlich unfair, weil nicht
erratbar. Sie enthalten nur einen enzigen und noch dazu äußerst
schwachen Hinweis auf so etwas wie die geistige Heimat des Autors.
Deshalb vielleicht ein Tip: Es gibt Texte, die mit dem, was man von
ihrem Autor weiß, ganz und gar nicht übereinstimmen. Und
an denen die Frage nach der literarischen und biographischen Wahrheit
mit aller altmodischen Schärfe hochkocht.
Hier sind also die Exzerpte (beide aus demselben Text):
"Fünf Milliarden Jahre musste ich also warten, bis mich eine
allwaltende
Ordnung auf einen kurzen Zeitlauf als Daseinsform Mensch 'abkommandierte'.
Nur eines weiß ich sicher, daß ich nach Beendigung meiner
augenblicklichen
Lebensform unzählige andere Daseinsformen des organischen und anorganischen
Lebens als Partikelchen des 'Seins' zu durchlaufen habe. ...
Freude nutzend, und wieder teilend, sollte die wahre Lebensaufgabe des
Menschen während seiner Erdenjahre sein. Alles andere lohnt wenig
und ist
so recht bedacht nicht einmal egoistisch. Es ist nur töricht, sonst
aber
nichts."
Wer hat das geschrieben?
Ihre
Lösung des Rätsels
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