Nr. 27, August 2000
 
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Vorsicht! Das ist kein Computer!



Was hier wie eine Tastatur aussieht (obgleich mit bizarren Zutaten), ist in Wirklichkeit ein vor nicht allzulanger Zeit noch gebräuchliches Mittel der Wahrheitsfindung: ein Daumenschraubstock. Ein Folterinstrument.
Abgebildet ist es in den "Beylagen" der "Constitutio Criminalis Theresiana oder Der Römisch=Kaiserl. zu Hungarn und Böheim etc. Königl. Apost. Majestät Mariae Theresiae ... Peinliche Gerichtsordnung", erschienen in Wien 1768. Vor dreizehn Jahren ist dieses Werk der Aufklärung für achtundundvierzig Mark im Kriminalistik Verlag neu herausgekommen (der es seinerseits vom Zentralantiquariat der DDR übernommen hatte). Alle Bibliosadisten, die damals nicht sofort zugegriffen haben, sind heute dumm dran: Der so hübsch bebilderte Reprint ist seit mehreren Jahren vergriffen.

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