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Vorsicht! Das ist kein Computer!
Was hier wie eine Tastatur aussieht (obgleich mit bizarren Zutaten),
ist in Wirklichkeit ein vor nicht allzulanger Zeit noch gebräuchliches
Mittel der Wahrheitsfindung: ein Daumenschraubstock. Ein Folterinstrument.
Abgebildet ist es in den "Beylagen" der "Constitutio
Criminalis Theresiana oder Der Römisch=Kaiserl. zu Hungarn und
Böheim etc. Königl. Apost. Majestät Mariae Theresiae
... Peinliche Gerichtsordnung", erschienen in Wien 1768. Vor dreizehn
Jahren ist dieses Werk der Aufklärung für achtundundvierzig
Mark im Kriminalistik Verlag neu herausgekommen (der es seinerseits
vom Zentralantiquariat der DDR übernommen hatte). Alle Bibliosadisten,
die damals nicht sofort zugegriffen haben, sind heute dumm dran: Der
so hübsch bebilderte Reprint ist seit mehreren Jahren vergriffen.
Ihr
Kommentar
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