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Fritz Mauthner (1898) nach Berthold Auerbach ... Aus dem Tagebuch Walburgas Zwei mal zwei ist vier. Bei uns! Ob auch anderswo? * * * Es gibt arme Leute und reiche Leute auf Gottes allfreier Welt. Wohl dem, der es nicht ist. * * * Es ist eine Ähnlichkeit zwischen dem Boden der fürstlichen Säle und dem winterlichen Eise auf dem Dorfteich. Wer ausgleitet, fällt hin. Es gibt auch einen Unterschied. Welchen aber? * * * Mein hoher Säugling war heute sehr durstig. Ich aber sage: Gut und Milch für König und Vaterland! Ein gutes Wort, das ich einst meinen Kindern hinterlassen will. * * * Ich wollte, ich hätte Papier genug, um all die warmquellenden, schönen Worte aufzuschreibem die mir einfallen. * * * Alles hat mich hier lieb, um meiner Naivetät willen. Um mir dieselbe zu erhalten, lese ich täglich gute Dorfgeschichten oder gediegene Werke über die naive Volksseele. * * * Heute bewunderte der Herr Hofdichter meine Bemerkung: "Alte Liebe
rostet nicht." Ein schönes Wort; ich schenkte es ihm. |
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