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Ein selten gewürdigter Ästhet und Entdecker

Das Ergebnis seiner Experimente im Jahr 1835 nannte er den "photogenischen
oder skiagraphischen Prozess": William Henry Fox Talbot, einer
der Erfinder der Photographie.
Und er beurteilte seine Pioniertat, die Negativ-Photographie, in Bescheidenheit
so: "Ich behaupte nicht, eine Kunstform perfektioniert zu haben;
ich habe eine ermöglicht; ihre Grenzen sind heute noch gar nicht
abzusehen. Ich erhebe nur den Anspruch darauf, diese Kunst auf ein solides
Fundament gestellt zu haben. Das Gebäude zu errichten, dafür
bedarf
es geschickterer Menschen." Mitunter konnte er auch anders: Die
leicht verwischten Konturen seiner Abzüge nannte er umstandslos
"ganz und gar rembrandtsch".
1877 starb er in seinem Arbeitszimmer, beim Abfassen eines Artikels
zur Geschichte der Photographie. Im vergangenen Februar jährte
sich sein Geburtstag zum zweihundertsten Mal.
Wir zeigen hier "Das offene Tor" von 1844, einen Originalabzug
aus seinem Buch "The Pencil of Nature" (großes Bild),
und den Bau der Nelson-Säule auf den Trafalgar Square, 1845.
Ihr
Kommentar
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