|
|
|
Die Kunst des Ex Libris
Exlibris geben Büchern eine zusätzliche Geschichte, sie besagen
etwas über die Individualität, über die Person des Besitzers,
des Auftraggebers und und des Gestalters. Der große französische
Bibliophile J. Grolier prägte auf die Einbände seiner Bibliothek
"Jo. Grolier et amicorum" - der Freunde also wurde auch gedacht.
...
Bis in das 17. Jahrhundert blieb das Exlibris heraldisch durchwegs stark
beeinflußt von den Formen der Gotik.
Erst danach wird die Motivik befreit, und in den Darstellungen wird
auch die Ornamentik zurückgenommen, eine Vielzahl von Techniken
entsteht. Die ursprünglichen Holzschnitt- oder Holzstichtechniken
der Gotik machen vor allem dem Kupferstich und den Radiertechniken Platz.
Zu den individuellen Formen, etwa Landschaften und Personen, kommen
häufiger allegorische und symbolische Gestaltungen.
aus: Angela und Andreas Hopf, Die Kunst des Exlibris,
München 1980
Abbildung: Exlibris von Hans Bastanier für Curt von der Mühlen
Ihr
Kommentar
|