Nr. 22,  Februar 2000
 


 

Inhalt

Der Kommentar
Gastkolumnen

Leseproben
Das Interview
Net-Ticker

Buchkunst
Lyrik
Kurzprosa
Die Marginalie

Lese-Effekte
Fundsache
Texte, die wir nicht verstehen
Unzeitgemäß
Die Adresse
Peinlichkeiten

WTO-Special

Leserbriefe
Archiv
Impressum

Selbstanzeige

In diesem Monat bringt Die Gazette gleich zwei exklusive Auslandsbriefe: Georg Stefan Troller schreibt aus Paris über Bestseller, Literatur-Preise und schlechtes Essen, und Henky Hentschel hat uns einen erfrischenden Bericht aus Cuba geschickt: über Einladungen zu Demos für Elián González, härter werdende Nächte und die zunehmende Schwierigkeit, eine Stammkneipe zu behalten.
Der Bestseller-Autor (er selbst mag sich allerdings nicht so nennen) Günter Ogger ist mit seinem neuesten Buch "Macher im Machtrausch" in die sakrosankte und nur scheinbar geheimnisvolle Aura der Top-Manager eingedrungen: ein respektloser Einblick. Lesen Sie dazu auch die Rezension eines viel versprechenden, dann aber ärgerlich substanzlosen Buches "Markt oder Macht". Übrigens: In dieser Nummer ist auch wieder mal ein WTO- Special enthalten, Und zwar ein Originalbeitrag von Andreas Rockstein, eine aktuell illustrierte Analyse des gescheiterten Beginns der Millennium Round in Seattle Anfang Dezember.
Die Lyrikerin Ulla Hahn hat uns zwei ihrer schönsten Gedichte gegeben, "An einen Gen- Forscher" und "Früher", zusammen mit ihrer Antwort auf eine wiederkehrend lästige Frage. Und Matthias Falke ist mit einer schwermütigen Erzählung wieder da, "Werben um Echo".
Es geht leider nicht anders: Kommentar und Marginalie beschäftigen sich mit dem endlosen Spendenskandal der CDU - gewagt in einer Monatszeitschrift, da sich die Horrormeldungen fast täglich neu überschlagen.
Wenn wir Ihnen also Vergnügen wünschen sollen, dann wohl noch am ehesten bei den Ratschlägen Michel de Montaignes zu erektilen Dysfunktionen (aus taktvoll verhüllter Selbsterfahrung).


Der Herausgeber
Das Zitat für Leser

Das Verb "Lesen" duldet keinen Imperativ. Eine Abneigung, die es mit ein paar anderen teilt: dem Verb "lieben", dem Verb "träumen".

Daniel Pennac, Die Lüste des Lesens
 

Themen

Bilder einer Rom-Ausstellung: von der Geisterstadt wieder zur Welt-Metropole.

Jan Ulrich Hasecke: "Ich bin stolz darauf, CDU-Mitglied zu sein."

Oskar Lafontaine gibt beim Buch-Tingeln im Ausland ein Interview.


Praktisch: Eine "Brücke" ins Filmgeschäft für Uschi Glas.

Als sich der Buchdrucker vom Jugendstil befreite: die Steglitzer Werkstatt.


Welche Bücher große Autoren nicht lesen.


 
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 Leserbriefe
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 

zur "Kurzprosa" in der Januarnummer:
Charmant, dieser Joseph! Und hängt immer noch an der Mutterbrust. Wird ihm der Busen entzogen, mag er nicht mit dem Löffel essen. Verständlich - aber wen, um alles in der Welt - interessiert das denn?

Stefanie Schöner

Das sieht mir schon recht arg nach galoppierender Schreibschwäche aus. Wenn einer nicht mehr weiß, was er schreiben soll, beschreibt er eben dieses Unvermögen. Wenn das vom zarten Schmelz des Alters übergossen ist - von mir aus. Aber für so herbstlich-gelassene Töne ist Westphalen entweder noch zu jung oder überhaupt unfähig.
Bitte sowas nicht mehr.
Christina Mädecke

zur "Adresse" in der Januarnummer:
Die Hinweise auf Suchmaschinen waren mal echt brauchbar. Könntet ihr nicht öfter sowas bringen? Mir passiert es zum Beispiel immer wieder, daß ich bei irgendeiner Suchmaschine eine Adresse gemeldet kriege (nicht bloß von eurer Gazette, auch bei anderen Anfragen), und dann steht da gar nichts zu dem Suchwort, das ich eingegeben habe, sondern ganz was anderes. Wißt ihr, warum das so ist? Und wenn nicht, sollte es euch interessieren.
Marco Hunzinger

zu den "Leseproben" in der Januarnummer:
Probiert es doch ruhig mal! Haut doch mal, wenn ihr zufällig in den USA seid, mit der Faust gegen die Wand, und dann möchte ich gern sehen, wer kaputter ist, die Faust oder die Wand! Wenn der sicher nicht einmal zugereiste Italiener d'Eramo schon hier solchen Unsinn erzählt, dann kann es mit seinen anderen Weisheiten auch nicht weit her sein.
Da ist Philipp Reuter, wer immer er sein mag, ganz schön reingefallen.
Dr. Wilfried Kröger

 
 Impressum
 
 
 
 
 
 
Die Gazette
Herausgeber: Fritz R. Glunk, Irschenhauserstraße 2, D-81379 München
Glunk@Gazette.de
Redaktionelle Mitarbeit: Eva Herold, Frank T. Zumbach
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Leserbriefe bitte an: Leser@Gazette.de
Manuskripte bitte an: Redaktion@Gazette.de

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