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Die Peinlichkeiten des Monats
Uschi Glas beim Begräbnis von Bernhard Wicki:
"Die Brücke" war für mich irgendwie die Brücke
ins Filmgeschäft.
Na, dann sind Jungs ja doch nicht umsonst krepiert.
Hilmar Hoffmann, Präsident des Goethe-Instituts, zu seinem Arafat-Besuch:
Mein Präsent für den Präsidenten war mein "Taubenbuch",
dessen viele Bilder er würde lesen können, auch ohne einen
Deutschkurs am Goethe-institut absolviert zu haben.
Hat einer, der mit solcher Eitelkeit den Analphabetismus fördert,
nicht seinen Goethe-Instituts-Job verfehlt?
Die beifällige Hamburger Kaufmannschaft vor, während und
nach der Kohl-Rede:
[ein jeder Wiedergabe unwürdiges Rauschen]
Und kein Kommentar.
Titus Arnu im SPIEGEL über den "Testosteron-Trend" des
Senders FX Network:
Geplant sind unter anderem die Action-Serie "Son Of the Beach",
in der ein Bademeister namens Notch Johnson regelmäßig mit
mehreren sexy Gehilfinnen am Strand von Malibu entlangschlendert.
Mal abgesehen von der verhauenen Grammatik: Unter "Action"
mit ("mehreren"!) "sexy" "Gehilfinnen"
hatten wir uns bisher was anderes vorgestellt als "schlendern".
Dieter Banzhaf, dessen Vater, Johannes Banzhaf, die Bertelsmann-Feldpostausgaben
"Lachendes Leben" und "Lustiges Volk" herausgegeben
hat ("in 64 Auflagen mit vermuteten zwei Millionen Exemplaren"):
Ich habe sicher mehr als hundert Mal privat und beruflich erlebt,
wie Männer bei meinem Namen stutzten, fragten, ob ich ich mit "dem"
Banzhaf verwandt sei, und mir berichteten, wieviel Trost in allem Kriegsleid
und in Gefangenschaft sie bei der Lektüre dieser beiden Bücher
gefunden hätten.
Heißer Tip: die Banzhafs sofort neu herausgeben für Tschetschenien,
Indonesien und, wer weiß, das Kosovo!
Ihr
Kommentar
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