Nr. 20, Dezember 1999
 
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Die Peinlichkeiten des Monats

George Tabori ("Was den Fremden, der ich bin, noch berührt"):
Ich erinnere mich an meinen Kollegen W. Sh., den Autor von Hamlet, mit etlichen Leichen am Ende ...
Die Selbsterhebung in den Olymp.Aber ich kann nur sagen: Vorsicht! Die Sprache geht dabei vor Schreck den Bach runter: Erinnerung, wenn schon, tätigt man immer noch besser mit dem Hirn als mit Leichen.

Fritz Göttler über den Film "Die sieben Samurai":
Kein Humanismus, keine Ethik, keine Moral. Das macht diese Samurai konsequent, macht sie unsterblich, macht sie modern.
Welche Unbeschwertheit! Bei den Göttlers!: Es ist eine Lust zu leben.

Christina Rathmann in der SZ über "Regeln fürs Internet":
Die Kommissionsvorschläge sehen vor, dass das Landesrecht des Verbrauchers gilt, wenn der Vertrag über eine "aktive Webside" abgeschlossen wurde.
Nach wie vor unangenehm, wie sich die Internet-Inkompetenz der Deutschen bis in die Orthographie enthüllt. Solange wir "Website" falsch schreiben, brauchen wir eigentlich gar nicht mitreden zu wollen.

Dietrich Dörner, "streitbarer" Psychologie an der Universität Bamberg:
Ich habe überhaupt keine Schwierigkeiten, mich selbst als Maschine zu verstehen.
Bei einigen gibt es da tatsächlich keine Schwierigkeiten.

Franziska Reichenbacher, ZDF:
Außerdem bin ich nicht nur zum ersten Mal schwanger, sondern auch zum ersten Mal als Lottofee.
Rekord-Nachricht: a double first! Weiter so, Franziska. Schafft ein, zwei, viele kleine Lottofeen.



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