Die Gazette Nr. 14, Mai/Juni 1999:

Net-Ticker
Ein neuer Thomas-Hardy-Film

Es klingt unglaublich: Einer der großen Romane des 19. Jahrhunderts, "The Mayor of Casterbridge" von Thomas Hardy (1886), ist noch nicht ins Deutsche übersetzt. Das Buch ist die meisterliche Geschichte vom Verfall eines Mächtigen, der mit den Verfehlungen seines Lebens nicht zurechtkommt. 
Jetzt wird der Roman verfilmt. Vielleicht wird ja dann ein deutscher Verlag auf ihn aufmerksam. Der Regisseur Michael Winterbottom ("Willkommen in Sarajewo") soll den Film für die britische BBC drehen, mit einem Produktionsbudget von zwölfeinhalb Millionen Pfund. 
Gleich zwei Berühmtheiten, hörte man soeben in Cannes, stehen für Hauptrollen bereit: Madonna und Winona Ryder. Wer wen spielt, scheint noch ein Geheimnis. Winona Ryder (Foto) kommt wohl eher für die Rolle der naiven Susan Henchard in Frage, während die Figur der koketten Lucetta Templeman aussieht wie für Madonna geschrieben. 
 

Störung der Totenruhe

George Mallory (Foto) ist ja nun gefunden, auch sein Eispickel, nur die Kamera noch nicht, die beweisen soll, ob er den Gipfel des Mount Everest nun lange vor Edmund Hillary und Tensing Norgay (1953) erreicht oder nicht, nämlich schon 1924. 
Nun plant die National Geographic Society einen luxuriös mit über hundert zumeist unveröffentlichten Archivfotos ausgestattetes Buch zu seinen Ehren. Die Autoren sind David Breachers, der sich mit einer Autobiographie und großen Everest-Filmen einen Namen gemacht hat, und Audrey Salkeld, der Autorin von "People in High Places" (über ihre Himalaya-Reisen in Tibet) und mehrerer Drehbücher für Breachers. Der etwas pathetische Titel des Gemeinschaftswerks soll "Der letzte Aufstieg" lauten. Das Buch war eigentlich für nächstes Jahr vorgesehen, aber wegen der Berichterstattung über den Fund der Leiche George Mallorys wurde der Erscheinungstermin auf den kommenden Herbst vorgezogen. 
 

Es schreibt der Präsident

Der erste Präsident von Taiwan, der auf der Insel selbst geboren ist, hat gerade sein erstes Buch vorgestellt: "Aus dem Gesichtspunkt von Taiwan". Lee Teng-Hui ist seit 1988 im Amt. 
Das Buch liest sich wie eine Regierungserklärung: "Taiwans Demokratie und seine großen wirtschaftlichen Erfolge sind einzig und allein den Anstrengungen der Taiwanesen zu verdanken. Die chinesischen Kommunisten haben dazu nichts beigetragen, und ganz selbstverständlich haben sie kein Recht, irgendwelche Ansprüche auf Taiwan zu erheben." 
Was die Chinesen auf dem Festland jedoch erst richtig verärgern wird, ist die Einmischung des Buches in ihre gern als "innere" bezeichneten Angelegenheiten. Der Autor fordert sie nämlich auf, die Idee eines großen Einheitsstaats fallenzulassen und statt dessen verschiedenen Gebietsteilen wie Tibet oder der Mongolei Autonomie zu gewähren. 
Dieselbe Autonomie, die Taiwan schon hat. Denn der Inselstaat hat nie seine Unabhängigkeit erklärt. 
 

Japan im Nostradamus-Fieber

Seine größten Erfolge feiert der französische Autor des 16. Jahrhunderts in Japan. Es gibt keinen Buchladen mehr ohne ein halbes Dutzend neuer Nostradamus-Titel. Japan-Beobachter haben festgestellt, daß das in Krisenzeiten immer so ist. 
Die ersten Nostradamus-Prophezeiungen wurden dem japanischen Publikum mit einem Bestseller von 1973 nahegebracht, also während der ersten Ölkrise. Dann wurde es erst mal ruhig um den Propheten. Knapp zwanzig Jahre später, 1991 während des Golfkriegs, verkaufte er sich plötzlich wieder massenhaft. Und jetzt dient zweifellos das Jahrhundertende als Begründung für die neueste Welle. 
Im vergangenen Jahr sind in Japan zwei Dutzend Nostradamus-Titel herausgekommen und in den ersten vier Monaten dieses Jahres allein elf. 
Eine der Weissagungen des Autors lautet (ungewohnt und verdächtig präzise), der "König des Schreckens wird im siebten Monat des Jahres 1999 aus dem Himmel stürzen". Weshalb sich einige Familien sogar zum Bau eines Bunkers zusammengetan haben, der bis dahin fertig sein soll (das Fernsehen überträgt Abend für Abend den Fortschritt der Bauarbeiten). Einer der Nostradamus-Autoren, Akio Cho, hat sogar "durch wissenschaftliche Forschungen" den genauen Termin des diesjährigen Weltuntergangs herausgefunden: Es ist der 24. Juli um fünf Uhr nachmittags (Ortszeit). 
 

McNamaras Selbsterforschung

Der ehemalige Verteidigungsminister (1961 bis 1968) hat soeben ein zweites Vietnam-Buch vorgestellt: "Streit ohne Ende. Auf der Suche nach Antworten auf die Vietnam-Tragödie" (Ko-Autoren: Thomas Bierstecker, James Blight, Robert Brigham und Herbert Schindler). 
Darin schreibt er, die USA und Vietnam hätten mehr als eine Gelegenheit versäumt, den Krieg oder wenigstens seine vielen Toten zu vermeiden, wenn sie nur entschlußfreudig gewesen wären - oder miteinander geredet hätten. Über vier Millionen Menschen, Soldaten und Zivilisten, sind in diesem Krieg gestorben, davon allein 3,8 Millionen Vietnamesen. Schon in den späten vierziger Jahren hätte Ho Chi Min deutliche Friedensfühler ausgestreckt, die man jedoch nicht wahrgenommen habe. Ein grundsätzliches Mißverständnis der politischen Ziele Nord-Vietnams auf seitender USA sieht McNamara als Hauptursache dieses Krieges, den er schon in seinem Buch von 1995 einen "Fehler" genannt hatte. 
Der Autor hat mehrere Treffen mit vietnamesischen Offiziellen zustandegebracht, auch mit seinem alten Gegner General Vo Nguyen Giap. 
So ehrenwert die späte Reue sein mag, so unverständlich bleibt es vielen Amerikanern, warum er sogar nach seinem Rücktritt als Verteidigungsminister so beharrlich lange geschwiegen hat. 
 

Die "Unabhängigen" wehren sich 

Der Autor von "Die Asche meiner Mutter", Frank McCourt, hat sich bei den nicht einer Ladenkette angeschlossen, den sogenannten "unabhängigen" Buchhandlungen der USA unbeliebt gemacht. Die American Booksellers Association kritisierte ihn Anfang Mai in einer Resolution wegen seines TV-Werbeauftritts für die Kette Barnes & Noble, genauer für deren Internetbuchhandlung barnesandnoble.com. 
Da hatten auch schon andere Bestseller-Autoren geworben, Tom Clancy zum Beispiel oder Stephen King, ohne dafür gerügt zu werden. Bei McCourt jedoch war das etwas anderes, denn seinen Erfolg sehen die Unabhängigen als das Ergebnis ihrer Bemühungen an. Niemand, am allerwenigstens der Autor selbst, hatten vermutet, daß er sein herbes Buch über eine bitterarme Jugend in Irland millionenfach absetzen würde. Das ergab sich, sagen die Unabhängigen, allein durch ihre geduldige, nicht auf den schnellen Profit schielende Arbeit. 
Mc Court bleibt unüberzeugt und seltsam starr. "Ich habe nie im Leben um Entschuldigung gebeten und nie etwas entschuldigt. Was ich tue, das tue ich. Und wenn sie [die Unabhängigen] mir einen Brief schreiben, kriegen sie ungeöffnet zurück." 
Immerhin will er künftig "sehr vorsichtig" sein, wenn Barnes & Noble ihn wieder mal für das Fernsehen um einen Werbespot bittet. Die Gelegenheit dazu wird er schon im Herbst haben, wenn die Fortsetzung (tatsächlich: die Fortsetzung) zu seinem Bestseller herauskommt. Titel: "‘Tis", übrigens gleichzeitig mit der deutschen Übersetzung ("Ein rundherum tolles Land" [sic], bei Luchterhand). 
 

Ein Buch für 4,5 Millionen Mark 

Fünfunddreißig Jahre lang hat der Blake-Experte Jerry Bentley nach dem Buch von 1794 gefahndet, mit unzähligen möglichen Erben telefoniert und Hunderte von Schubläden und Bücherschränke durchsucht, bis er bei Betsey Cushing Whitney, einer der oberen Zehntausend in den USA, fündig wurde und "The First Book of Urizen" in Händen hielt. 
Was das Buch so wertvoll macht, sind vierundzwanzig Radierungen des britischen Maler- Dichters William Blake, die von einer einzigen Kupferplatte abgenommen wurden. 
Taxiert war der prachtvolle Fund auf siebenhunderttausend Dollar, bevor er am 23. April bei Sotheby's in New York einem ungenannten Bieter für zweieinhalb Millionen Dollar zugeschlagen wurde. 
 

Es kommt darauf an, wie man es sagt 

Der malaysische Autor Shahrin Ahmad hat ein Buch über die korrupten politischen Zustände seines Landes geschrieben. Nicht genug damit, er gab ihm - obwohl es auf malaysisch geschrieben war - den Titel "Shit".  "Dann begreifen die Leser wenigstens", sagte er, "daß die derzeitige politische Lage tatsächlich schmutzig ist." 
Der Autor ist kein Unbekannter in Malaysia, sondern ein gefeierter, preisgekrönter Schriftsteller, und seine Bücher stehen auf dem schulischen Lesekanon. 
Zwei Wochen lang schwebte das Damoklesschwert der malaysischen Zensur über ihm. Entgegen dem Verlangen der Regierungspartei nach einem Verbot äußerte sich aber Anfang Mai der Innenminister dahingehend, daß man nicht die Meinungen eines angesehenen Schriftstellers "behindern" werde, "nur weil sein Werk ein paar Obszönitäten enthält". Weise Einsicht. 
Inzwischen sind fünfzehntausend Exemplare verkauft 
 

Der zweite Proust-Film 

Nach dem mäßigen Erfolg des Volker-Schlöndorff-Films "Eine Liebe von Swann" (1984) hat sich nun der chilenische Regisseur Raoul Ruiz an den kinematographisch sperrigen Roman gewagt. Auf dem Festival in Cannes stellte er soeben "Die wiedergefundene Zeit" vor (Hauptdarsteller: Catherine Deneuve, Emmanuelle Béart und Chiara Mastroianni; Marcello Mazzarella spielt den Autor). Obwohl der Filmtitel dem letzten Bandtitel der "Suche nach der verlorenen Zeit" entspricht, hat der Film kaum etwas mit diesem Band zu tun. 
Denn der Film beginnt 1922, als Proust, der Autor, auf dem Sterbebett alte Fotos anschaut und sich an die Vergangenheit erinnert. Ein bißchen naiv, aber immerhin ohne die abgelutschte Madeleine. Beim Betrachten der Fotos steigen dann reale Charaktere und dazu die Romanfiguren aus der Erinnerung herauf, überlagern und vermischen sich. Es passiert eigentlich nichts in dem Film, der sich als vage Aneinanderreihung schwer verständlicher Einzelszenen präsentiert. 
Aber typisch: Nicht mal Schauspieler haben den langen Roman tatsächlich gelesen. Zum Teil wenigstens scheint ihn nur Emmanuelle Béart geschafft zu haben. Chiara Mastroianni (sie spielt die Albertine) hat ihn weder vorher, noch währenddessen, noch nachher gelesen, wie sie selbst freimütig einräumt.

Die Schreibmaschine lebt

Mrs. Adelman in New York führt einen der letzten Läden, in denen man noch Farbbänder für Schreibmaschinen kaufen kann. Die Kundschaft schmilzt zwar ab, aber die Übriggebliebenen, die einfach nicht auf einem Computer schreiben wollen, halten in Treue fest zur Schreibmaschine.
Zu ihnen gehört übrigens auch Thomas Wolfe, der seinen letzten Roman "A Man in Full" geradezu in eine Liebhabermaschine getippt hat, die älter ist als seine Kinder: dreiundreißig Jahre. Bei Mrs. Adelman wird sie regelmäßig gewartet.
"Diese Maschinen sind Kunstwerke", sagt sie stolz.
Vor einigen Wochen verkaufte sie jemandem eine Schreibmaschine, der zwar einen Computer hat, aber bei dem drohenden 00-Milleniums-Crash ganz sicher sein wollte, auch noch am 1. Januar 2000 weiterschreiben zu können.
 

Rembrandts auf dem Flohmarkt

Geheimtip: Blättern Sie alte Bücher immer ganz durch.
Ende März kaufte eine Holländerin für weniger als zwei Mark ein zerfleddertes Buch auf einem Utrechter Flohmarkt. Und fand zwei Radierungen von Rembrandt zwischen den Seiten. Und als Zugabe noch eine dritte von einem Schüler des Meisters.
Der Kauf hatte sich also gelohnt. Die eine Rembrandt-Radierung, "Der Konditor", konnte sie inzwischen für vierundfünfzigtausend Mark, die andere, "Bettler und Frau", für sechsundreißigtausend Mark verkaufen, beide übrigens an einem anonymen Sammler aus Deutschland. Die Schüler-Radierung ging an einen Grafik-Händler in Berlin.
Die Transaktionen hatte Toon Wildeboer, Kunsthändler in Utrecht, zustandegebracht. Wider Willen umsonst: "Als ich meine drei Prozent Vermittlungsprovision haben wollte, sagte sie mir, ich würde höchstens Prügel kriegen." 
So können zwei Rembrandts einen Charakter verderben.
 

Fehlende Alcatraz-Akten

Nicht einmal Jolene Babyak, die Tochter eines ehemaligen Verwalters aus dem berüchtigten Gefängnis, weiß, wo sie sind. Dabei würde sie gern ein Buch schreiben über die Flucht des Häftlings, den Clint Eastwood in "Flucht aus Alcatraz" spielte. "Die Akten wurden entweder bereinigt oder vernichtet oder gestohlen oder alles das zusammen. Vermutlich liegen sie irgendwo ungestört auf einem Dachboden."
Freundlichere Spekulationen gehen dahin, daß die Unterlagen einfach verschlampt wurden, als das Gefängnis 1963 ohne eine gründliche Inventur aufgegeben wurde. Möglicherweise verschwanden die Alten aber auch erst, nachdem die Indianer die Insel vor San Francisco übernahmen (1969 bis 1971).
Krimi-Autoren sind verärgert. Linda McGregor Scott, die an einem Buch über einen anderen Insassen arbeitet, "Maschinengewehr-Kelly", meint entrüstet: "Das alles gehört zur Geschichte Amerikas."
Nichts Neues also über Al Capone.
 

Telecom und Telekom

Sie werden vielleicht doch nicht  zusammenkommen, die italienische und die deutsche Telefongesellschaft. Und womöglich hat die noch gar nicht erschienene Autobiographie von Carlo de Benedetti den Deal dabei ein wenig mitgespielt. 
Vorabauszüge aus dem Buch kamen am 17. Mai in die italienische Presse. De Benedetti behauptet demnach, Olivetti hätte über zwei Billionen Mark als Gegenangebot an Telecom übermittelt. Das wäre die teuerste "feindliche Übernahme" aller (bisherigen) Zeiten. Der Autor zitiert den italienischen Industrieminister Bersani mit einer Äußerung, derzufolge sogar mindestens ein römisches Kabinettsmitglied die Übernahme durch Olivetti unterstützt.
Bersani jedoch nannte die angebliche Enthüllung "falsch und ein bißchen lächerlich".
 

Noch einmal: Monica

Zweieinhalb Monate nach dem Einzug in die Buchhandlungen ist "Monica's Story" in den Krabbelkisten gelandet, mit anderen Worten: Es wird verramscht. Schon nach wenigen Wochen sogar lief "All Too Human" von George Stephanopoulos besser als Monicas Nacherzählung. Ihr Buch steht heute auf Platz 1675 der Amazon-Rangliste der meistverkauften Titel.
Nicht als wäre es kein Geschäft gewesen: Es hat sich allein in den USA immerhin fünfhunderttausendmal verkaufen lassen, hundertfünfzigtausend Exemplare mehr als die erste Auflage. Und außerdem brauchen die Buchhandlungen den Platz für die Taschenbuchausgabe, die im Sommer herauskommen soll - mit einer halben Million Exemplaren. 
Dann ist hoffentlich Schluß. Eine Kinderbuchversion oder ein Film sind, bis jetzt, nicht vorgesehen.
 

Das älteste Kochbuch der Welt

Im Jahr 1480 schrieb der italienische Physiker Bartolomaeus Platina in lateinischer Sprache eine Sammlung von dreihundert Rezepten auf (einschließlich einer Backanleitung für Hanf- Brot). Ein Exemplar seines Kochbuchs wurde Mitte Mai in Swindon (Großbritannien) für fast dreißigtausend Mark an einen ungenannten Bieter versteigert.
"Man könnte alle Rezepte noch heute nachkochen", sagte der Auktionär, aber vor allem geben sie uns einen genauen Einblick in die Eßgewohnheiten des späten Mittelalters.
 

Der Vorleser darf nun doch lesen

John O'Connor in San Francisco ist elf Jahre alt, liest leidenschaftlich und hatte eine Idee: Er nannte sich"Lese-Zauberer", setzte sich eine Narrenkappe und eine Fensterglasbrille auf und wollte den drei- bis sechsjährigen Kindern seiner Nachbarschaft gern aus Kinderbüchern vorlesen. Das Dumme an der einfallsreichen Idee war nur, daß er das Ganze in einer städtischen Bibliothek veranstalten wollte.
Und die untersagte ihm, als wären wir im regulierten Deutschland, das schöne Unternehmen. Erst telefonisch, dann mit einem Hausbesuch und schließlich einem Brief der Bibliotheksleitung: Nur das angestellte Bibliothekspersonal sei berechtigt, Kindern "kindgemäßes Lektürematerial" vorzulesen. Da wandte er sich an den Stadtrat, der ihm den Rat gab, die Bibliothek schriftlich um Genehmigung zu bitten. Als die Geschichte in die Lokalpresse kam, erfuhr davon schließlich auch Willie Brown, der Bürgermeister. Und griff ein.
"Unsere Bibliotheken sind dazu da, Kinder anzuregen, nicht abzuschalten", sagte er, "wir sollten junge Leute mit kreativen Ideen belohnen und nicht entmutigen."
So kann nun der Lese-Zauberer auf Einladung des Bürgermeisters seine erste Vor-Lesung sogar im Rathaus halten.