Die
Gazette Nr. 12, März 1999:
Die Peinlichkeiten des Monats
Steffi Graf über ihre Pläne:
„Mit einer Freundin will ich durch Afrika reisen. Da bin ich nämlich
noch nie gewesen."
Auch eine Begründung. Aber gell, wenn die Afrikaner halt keine
Grand-Slam-Turniere bieten!
Nein, nicht Tarzan, sondern Hillary Rodham Clinton:
„Uh-uuh-ooh-oohh-ah-aahh-aaahhh!"
auf die Frage, ob sie eine Senatskandidatur erwägt.
Die Süddeutsche Zeitung, das Feuilleton natürlich:
„Borg es bei Borges!"
Diese witzigen Überschriften sind unüberwindlich. Man schafft
es gar nicht bis zum Text vor lauter Lachen.
George Soros, auf die Frage, warum er sein Buch über Finanzspekulationen
geschrieben hat:
„Für das Gemeinwohl."
Und das, nachdem er unmittelbar davor offenherzig zugibt, er tut, was
er eben so tut, nur „for profit".
Rigoberta Manchiù, Nobelpreisträgerin, zum Vorwurf, sie
habe in ihrer Autobiographie von 1983 Erlebnisse Dritter als ihre eigenen
ausgegeben (Die Gazette, Januar 1999):
„Ich bin eine Überlebende, allein in der Welt, und ich mußte
die Welt dazu bringen, die Greueltaten anzuschauen, die in meiner Heimat
begangen wurden."
Kein Kommentar. Ist schon so peinlich genug.