| Inhalt
Selbstanzeige
Der
Kommentar
Mailer im Harz?
von Ulrich Greiwe
Gastkolumnen:
Hinrichs: Die "Witwe"
Greiwe: Was die ZEIT vergißt
Das Interview
Wolfgang Balk
Leseproben
Schiewe: Die Sprache
Lacouture: Montaigne
Krakauer: Wildnis
Lyrik
Wiebke Schönherr
Florilegium:
Gedankenhexel
von Oliver Necker
Cartoon:
Frank Zumbach
Goethe-Kalender
Net-Ticker
Buch-Nachrichten
Buchkunst
Alte Drucke online
Fotogalerie Peuckert
Texte, die wir
nicht verstehen:
Bestrahlungen
Peinlichkeiten
Unzeitgemäß:
Augustinus
Lese-Effekte:
Hugo de Saint Victor
Die Adresse
Das LeMO
Die
Marginalie
Hans Zehetmair
Leserbriefe
Archiv
Impressum
|
Ich bin ein wenig Mond, und ein wenig reisender
Händler;
meine Spezialität sind jene Stunden,
die ihre Uhr verloren haben;
manche sind ertrunken,
manche sind in einem Karneval verloren gegangen,
und ich keinne sogar einen Vogel, der sie
schluckt.
(Vicente Huidobro)
Selbstanzeige
Liebe Leserin, lieber Leser,
das Februar-Interview präsentiert einen erfrischend ungewöhnlichen
und politisch aufmerksamen Zeitgenossen: Wolfgang
Balk, Verlagschef des dtv. Dazu hier noch ein paar Lese-Empfehlungen:
- vor allem die zwei Gastkolumnen mit dem Vorbericht über den
neuen Irving-Roman, der am 12. Februar
erscheint, und einer überfälligen Rezension
der ZEIT;
- die Leseproben: drei ungewöhnlich gut und ergiebig zu lesende
Neuerscheinungen, und zwar eine Geschichte
der deutschen Sprachkritik, eine fesselnde Biographie
und die vorbildliche Reportage
eines einsamen Todes;
- die aktuellen Gedankenhexel
von Oliver Necker im Florilegium;
- die Buchkunst, in der diesmal über ein großes und verdienstvolles
Web-Unternehmen
berichtet wird, zwei Eigenschaften, die sich dem
- Deutschen Historischen Museum, das heißt seinem Netz-LeMO,
beim besten Willen nicht nachsagen lassen,
- sowie erstmals ein Cartoon
und eine geglückte Realsatire
über Milleniumsfeiern ("Erbe und Auftrag").
Viel Vergnügen wünscht Ihnen, wie immer,
der Herausgeber
Leserbriefe
Ach, ihr lieben Leute von der Gazette,
ihr gebt euch ja reichlich Mühe mit dem content, ist ab und zu
ja auch ganz verdaulich, aber euere Präsentation, euer Layout ist
ganz einfach miserabel. Eine Buchstabenwüste, in der man verhungert.
Wo man nie weiß, wo jetzt das Wichtige oder Aktuelle steht, zum Beispiel
nur.
Seriosität - gut und schön. Aber glaubt mir, die Webgemeinde
ist aufmerksam und verwöhnt, und ihr Urteil ist gnadenlos. Da fallt
ihr mit euerm laienhaften Design auf den ersten Blick durch den Rost.
Hat sich das einer von euch am Küchentisch ausgedacht? Könnt
ihr nicht mal einen Profi- Designer ranlassen, der euch mit links
ein schnuckeliges face-lifting hinkriegen würde?
(Ich bin keiner, ich bin also neutral, aber ich kann eine gute Website
erkennen, wenn ich eine sehe).
Lothar Seebauer
Antwort auf diesen Leserbrief:
Liebe Gazette,
das Layout ist vielleicht nicht so umwerfend, andererseits kann ich
oft bei umwerfenden Homepagelayouts keinen Inhalt mehr entdecken, da wir,
mein Cursor und ich nur noch purzelbäume schlagen. Die Gazette druck
ich mir jeden Monat aus, nehme sie mit ins Bett oder sonstwohin und lese
sie in Ruhe, ohne laufende Telefongebühren.
Inhalt geht in Ihrem Fall für mich vor Gestaltung zum Selbstzweck!
Gruß Franz Hintermann
Die Themen der Gazette sind interessant, man setzt sich mit den zwischenmenschlichen
Gegebenheiten auseinander, das finde ich ganz in Ordnung, deswegen lese
ich regelmäßig Ihre Zeitung.
Etwas stört mich, es ist eine gewisse Polarisierung unter den
Autoren. Auffallend für mich, was Walser betrifft. Ich kenne nicht
Walsers Grundeinstellung, sein Vorleben usw. Habe nur diese Rede gelesen.
Da spricht jemand nicht in dieselbe Richtung wie man selbst, denkt anders
und dann wird, ohne einen Versuch verstehen zu wollen, was hinter seinen
Gedanken steckt, eine selbstverständliche Entrüstung verbreitet,
die mich schockiert. Da steckt für mich keine Kultur dahinter, keine
Toleranz, mich schauderts.
Vielleicht sollten die ewig Mahnenden einmal ihren eigenen Standpunkt
überdenken. Was wollen sie erreichen? Daß sich selbiges nicht
wiederholt? Sehr fragwürdig. Es wiederholt sich doch ständig,
nicht in Deutschland, aber in Tibet, Palästina, Kroatien und und und.
Also was soll's? Und jetzt bei der letzen Wahl? Da braucht es nur ein paar
Stammtischargumente und eine Partei gewinnt. Aber diese Stammtischparolen
wirken doch nur so gut, wenn vorher die Menschen unnatürlich gedeckelt
werden. Nur Menschen mit Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl sind
nicht anfällig gegen solche Parolen.
Ich gebe auch offen zu, daß ich an der deutschen Vergangenheit
keine Schuld habe und keine Schuld aufarbeiten kann. Ich bin geboren in
Deutschland, aufgewachsen, habe gelernt, arbeite, aber ich bin kein Deutscher.
Mein Cousin ist genauso alt, er ist Deutscher, hat er irgendwo mehr Schuld
als ich, kann mir das wer logisch, plausibel erklären?
Ich habe ein Rechts- und ein Unrechtsempfinden. Aber ich kann nicht
verstehen warum der Holocaust so populär ist, die Völker- und
Kulturvernichtungen, die in diesem Moment stattfinden, ignoriert werden.
Mir wird vorgeworfen, ich habe eine Mitschuld an Auschwitz, aber die öffentlichen
Mahner wollen das gegenwärtige Unrecht nicht sehen. Das ist unlogisch,
und darum kann das ewige Mahnen die erhoffte Wirkung nicht erzielen. Das
ist eine Meinung. Wir sind in einem offenen Land. Aber sind auch die Köpfe
offen? Wenn mir vor diesen Hintergrund jemand erklären kann, warum
ich am Holcaust schuldig bin, dann werde ich mich
schuldig fühlen.
Gruss Franz Hintermann
Schreiben
Sie uns doch auch mal.
Archiv
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(März 98,
April
98,
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Kommentare
Ulrich Greiwe, Buddelt Jack Lang wieder aus! (Nr. 3, Mai
1998)
Louise Lasalle, Endoskopie für alle! (Nr. 10, Januar
1999)
Louise Lasalle, "Mit Traurigkeit" (Nr. 6, September 1998)
Herbert Riehl-Heyse: Die Literatur - eine Instanz? (Nr.
1, März 1998)
Florian Sattler: Immer noch besser als in die Politik
gehen (Nr. 2, April 1998)
Alexandra Simon, Im Trainingscamp 2000 (Nr. 4, Juni 1998)
Alexandra Simon, "Kämpferische Toleranz"? (Nr. 5,
Juli/August 1998)
Alexandra Simon, Ach, drum! (Nr. 7, Oktober 1998)
Alexandra Simon, Ein völlig deutscher Gegenstand
(Nr. 8, November 1998)
Aleandra Simon, Doch keine Wertegemeinschaft (Nr. 9,
Dezember 1998)
Gastkolumnen
Ulrich Greiwe, Abrechnung unter Weltklasseautoren (Nr.
10, Januar 1999)
Ulrich Greiwe, Neues vom abenteuerlichsten Schriftsteller
des 20. Jahrhunderts (Nr. 5, Juli/August 1998)
Steffen Herbold, Sollen Manager Gedichte lesen? (Nr.
3, Mai 1998)
Lars Hinrichs, Das Lesen in den Zeiten des Internet (Nr.
7, Oktober 1998)
Andreas Hopf: Im Team verlegen oder Die Erfindung des
Mittelmaßes (Nr. 2, April 1998)
Oliver Necker, Der Autor-Scooter: "A Man in Full" (Nr.
10, Januar 1999)
Gert Raeithel: Der Bleistiftclub (Nr. 1 März 1998)
Philipp Reuter, Die "Germania" - ein Raubversuch (Nr.
6, September 1998)
Robert Rodewald, Versuch über Lesungen sind sinnvoll
und machen glücklich (Nr. 9, Dezember 1998)
Wilfried Schröder, Zur Rache, Schätzchen (Nr.
8, November 1998)
Frank T. Zumbach, Sentimental Journey: Galway (Nr. 4,
Juni 1998)
Interviews
Wolfgang Beck (Nr. 5, Juli/August 1998)
Olaf Benzinger (Nr. 7, Oktober 1998)
Augusta Förster (Nr. 9, Dezember 1998)
Otto Gritschneder (Nr. 8, November 1998)
Lionel von dem Knesebeck (Nr. 2, April 1998)
Rosemarie von dem Knesebeck (Nr. 10, Januar 1999)
Zvi Kolitz (Nr. 4, Juni 1998)
Drake McFeely (Nr. 6, September 1998)
Michael Naumann (Nr. 6, September 1998)
Viktor Niemann (Nr. 3, Mai 1998)
Klaus Wagenbach (Nr. 1, März 1998)
Rezensionen
Arnold Angenendt, Geschichte der Religiosität im
Mittelalter, Darmstadt 1997 (Nr. 9, Dezember 1998)
Friedmar Apel, Deutscher Geist und deutsche Landschaft,
München 1998 (Nr. 2, April 1998)
Friedemann Bedürftig, Taschenlexikon Bismarck, München/Zürich
1998 (Nr. 5, Juli/August 1998)
Alain de Botton, Wie Proust Ihr Leben verändern
kann, Frankfurt am Main 1998 (Nr. 10, Januar 1999)
Pierre Bourdieu, Praktische Vernunft, Frankfurt am Main
1998 (Nr. 6, September 1998)
Peter Demetz, Prag in Schwarz und Gold, München
1998 (Nr. 9, Dezember 1998)
Robin Dunbar, Klatsch und Tratsch, München 1998
(Nr. 6, September 1998)
Harald Fricke und Urs Meyer (Hrsg.), Abgerissene Einfälle.
Deutsche Aphorismen des 18. Jahrhunderts, München 1998 (Nr. 6, September
1998)
Gottfried von Strassburg, Tristan, HÖR Verlag, München
1998 (Nr. 10, Januar 1999)
Richard Goy, Stadt in der Lagune, München
1998 (Nr. 1, März 1998)
Otto Gritschneder, Furchtbare Richter, München 1998
(Nr. 8, November 1998)
Wolfgang Hendlmeier (Hrsg.), Kunstwerke der Schrift,
Großenkneten 1994 (Nr. 10, Januar 1999)
Steffen Herbold, Poesie für Manager, München
1997 (Nr. 1, März 1998)
Hellmuth Karasek, DAS MAGAZIN, Reinbek bei Hamburg 1998
(Nr. 7, Oktober 1998)
Zvi Kolitz, Jossel Rakovers Wendung zu Gott, Berlin
1997 (Mai 1998)
Jon Krakauer, In eisige Höhen, Malik, München
1997 (Nr. März 1998)
David Clay Large, Hitlers München. Aufstieg und
Fall der Hauptstadt der Bewegung,
München 1998 (Nr. 9, Dezember 1998)
Norman Mailer, Das Jesus-Evangelium, München 1998
(Nr. 7, Oktober 1998)
Alberto Manguel, Eine Geschichte des Lesens, Berlin 1998
(Nr. 5, Juli/August 1998)
Peter Cornelius Meyer-Tasch (Hrsg.), Die Zeichen
der Natur, Frankfurt am Main / Leipzig 1998 (Nr. 4, Juni 1998)
Peter Cornelius Mayer-Tasch, Bernd Mayerhofer (Hrsg.),
Hinter Mauern ein Paradies. Der mittelalterliche Garten, Frankfurt am Main
und Leipzig 1998 (Nr. 7, Oktober 1998)
Lászlo Mérö, Optimal entschieden?,
Basel/Boston/Berlin 1998 (Nr. 4, Juni 1998)
Lothar Müller, Casanovas Venedig. Ein Reisetagebuch,
Berlin 1998 (Nr. 3, 1998)
Norbert Niemann, Wie man's nimmt, München 1998 (Nr.
3, Mai 1998)
Thomas Perry, Die Hüterin der Spuren, München/Zürich
1998 (Nr. 8, November 1998)
Richard Sennett, Der flexible Mensch, Berlin 1998 (Nr.
4, Juni 1998)
Karlheinz Stierle, Der Mythos von Paris, München
1998 (Nr. 5, Juli/August 1998)
Astro Teller, Hello, Alice, Bern 1997 (Nr. 2, April 1998)
Bruder Ty, Gott ist mein Broker, München 1998 (Nr.
2, April 1998)
ZÉ DO ROCK, Ufo in der Küche, Leipzig 1998
(Nr. 8, November 1998)
Lyrik
Rudolf G. Binding, Novembergrau (Nr. 8, November 1998)
Augusta Förster, Abendland reply (Nr. 1, März
1998)
Augusta Förster, Chocolate Red Language (Nr. 9,
Dezember 1998)
Andreas Gryphius, Menschliches Elende (Nr. 4, Juni 1998)
Robert Rodewald, Einfälle zwei Felle ich (Nr. 5,
Juli/August 1998)
Mariela Sartorius, Gerade jetzt (Nr. 3, Mai 1998)
Wilfried Schröder, Vom Rand der Karawane her (Nr.
6, September 1998)
Corinna Thomas, Wut Bau Fließender Übergang
(Nr. 2, April 1998)
Corinna Thomas, Hochzeit in der Wiese ... Liebe oder
anderes (Nr. 7, Oktober 1998)
Kurzprosa
Marcus Jensen, Interview mit dem Mensch (Nr. 7, Oktober
1998)
zé do rock, REISE-UNERHOLUNG (Nr. 6, September
1998)
Buchkunst
Bible moralisée 1245 (Nr. 10, Januar 1999)
Brüsseler Stundenbuch (Nr. 9, Dezember 1998)
Schreiber Hildebert (Nr. 8, November 1998)
Clement de Jonghe (Nr. 4, Juni 1998)
Aldus Manutius (Nr. 5, Juli/August 1998)
Margarete von Navarra (Nr. 7, Oktober 1998)
Lothar Meggendorfer, Bilderbücher (Nr. 2, April
1998)
Erhard Ratdolt (Nr. 6, September 1998)
Tortelli, De orthographia (Nr. 1, März 1998) V
Vallo, Herodot-Übersetzung (Nr. 3, Mai 1998)
Unzeitgemäß
Aristoteles (Nr. 6, September 1998; Nr. 10, Januar 1999)
Hugo von St. Viktor (Nr. 8, November 1998)
Erasmus von Rotterdam (Nr. 3, Mai 1998)
Balthasar Gracián (Nr. 4, Juni 1998)
Freiherr von Knigge (Nr. 7, Oktober 1998)
John Ralston Saul (Nr. 1, März 1998)
Seneca (Nr. 2, April 1998)
Theophrast (Nr. 9, Dezember 1998)
Hans Wimmer (Nr. 5, Juli/August 1998)
Leseeffekte
Augustinus (Nr. 2, April 1998)
Wilhelm Busch (Nr. 9, Dezember 1998)
Miguel de Cervantes Saavedra (Nr. 4, Juni 1998)
Dante Alighieri (Nr. 5, Juli/August 1998)
Fjodor Dostojewski (Nr. 7, Oktober 1998)
Gustave Flaubert (Nr. 6, September 1998)
Goethe (Nr. 3, Mai 1998)
Heinrich von Kleist und Karl May (Nr. 1, März 1998)
Karl May (Nr. 10, Januar 1999)
Felicitas Rose (Nr. 8, November 1998)
Marginalien
Dieter Hildebrandt, Sport ist schädlicher als rauchen
(Nr. 3, Mai 1998)
Andreas Hopf, Memoiren eines Bücherwurms (Nr. 4,
Juni 1998)
Waseem Hussain, Ein Kongreß im Schatten prominenter
Geschichtsschreibung (Nr. 10, Januar 1999)
Marcus Jensen, Anonyme Autoren (Nr. 2, April 1998)
Georg Christoph Lichtenberg, Trost bei trauriger politischer
Aussicht (Nr. 7, Oktober 1998)
Thomas Mägerlein, Kein Vergleich (Nr. 6, September
1998)
Thomas Mägerlein, Sehr geehrter Herr Senator (Nr.
8, November 1998)
Mariela Sartorius, Die Übergabe (Nr. 1, März
1998)
Klaus Weinzierl, früher (Nr. 5, Juli/August 1998)
Mathias Wendeborn, Worte des Jahrhunderts (Nr. 9, Dezember
1998)
Anderes
Pietro Aretino, Neulich im Club Diabelli (Nr. 10, Januar
1999)
h d laun, Brief aus New York (Nr. 9, Dezember 1998)
Oliver Necker, Florilegium (Nr. 10, Januar 1999)
MAI-Special
Fritz R. Glunk, In wessen Namen? (Nr. 2, April 1998)
Interview mit Peter Cornelius Mayer-Tasch (Nr. 3, Mai
1998)
Liste der kanadischen Ausnahmen (Nr. 4, Juni 1998)
Resolution des EU-Parlaments (Nr. 5, Juli/August 1998)
Der MAI-Bericht von Catherine Lalumière und Jean-Pierre
Landau (Nr. 8, November 1998)
Glaubensbekenntnis: Aus der Rede des OECD-Generalsekretärs
Donald J. Johnston, zur Eröffnung der bisher letzten AI-Verhandlungsrunde
am 20. Otober 1998 (Nr. 9, Dezember 1998)
Buchpräsentation, Christa Müller und Dr. Sigrid
Skarpelis-Sperk
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Mai
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Juli/August
98,
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Herausgeber: Fritz R. Glunk, Irschenhauserstraße 2, D-81379 München
Glunk@Gazette.de
Redaktionelle Mitarbeit: Eva Herold, Ulrich Greiwe, Frank Zumbach
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Manuskripte bitte an: Redaktion@Gazette.de
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