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Selbstanzeige
MAI-Special
Der
Kommentar
von Louise Lasalle
Gastkolumnen:
Ulrich Greiwe
Oliver Necker
Neulich im Club Diabelli
von Pietro Aretino
Das Interview
Rosemarie von dem Knesebeck
Leseproben
Alain de Botton
Gottfried von Straßburg
Kunstwerke der Schrift
Florilegium
von h d laun
Goethe-Kalender
Net-Ticker
Bücher-Nachrichten
Buchkunst
Bible moralisée
Fotogalerie Peuckert:
Paul Mayall
Texte, die wir
nicht verstehen:
J. P. Möbius
Peinlichkeiten
Unzeitgemäß:
Aristoteles
Lese-Effekte:
Karl May
Die Adresse
Königliche Bibliothek
Die
Marginalie
Waseem Hussain
Leserbriefe
Archiv
Impressum
|
Bei manchem Werke eines berühmten Mannes
möchte ich lieber lesen,
was er weggestrichen hat,
als was er hat stehen lassen.
(G. Chr. Lichtenberg)
Selbstanzeige
Liebe Leserin, lieber Leser,
diese Januar-Nummer ist nicht nur die neueste, sondern auch die umfangreichste
aller bisherigen Gazetten.
Die Gastkolumne ist gleich doppelt gefüllt: mit einem Essay von
Ulrich
Greiwe über den Theroux-Naipaul-„Crash" und einem von Oliver
Necker über den soeben erschienenen Tom Wolfe, „A Man in Full".
Frisch - und hoffentlich dauerhaft - etabliert hat sich eine Rubrik
unter dem Titel „Neulich im Club
Diabelli", einem diskreten Ristorante-Nebenzimmer, in dem nicht unerhebliche
Entscheidungen fallen.
Eine neuartige Textform ist das „transatlantische" Florilegium,
eine frei zwischen intelligentem Tagebuch und scharfem Kommentar schwebende
Blütenlese aus sozio-politiko- kulturellen Beobachtungen, ein Durchblick
auf Deutschland von New York aus. Und mit etwas Glück erscheint an
dieser Stelle bald wieder ein neugebundenes Florilegium.
Was wir ein wenig vermissen, sind Leserbriefe. Es kann doch nicht sein,
daß jeder, der sich Die Gazette aus dem Netz holt, sofort wieder
aussteigt! Also lassen Sie sich zu etwas Feedback ermuntern. Es täte
uns gut.
Lesevergnügen und -gewinn wünscht Ihnen, wie immer,
der Herausgeber
Leserbriefe
sie scheinen ein talent zu haben, seltsame voegel auszubaggern.
erst dieses unsaegliche, abstossende, dazu noch
nimmerendenwollende 'mensch'-elaborat. dann der halbstarke
mit seinen affigen akronymen, und nun der morgenland-mann, der trotz schwyzerduetschem
und vielen, auch falsch buchstabierten gewuerzen nichts geniessbares zustandbringt,
bestenfalls geschuerzte augenbrauen, wahrscheinlich aber allgemeines schuetteln
des kopfes zeitigt. sie tun sich und ihrem sonst einen recht
erfreulichen und hoffungweckenden weg einschlagenden unterfangen keinen
gefallen mit solch augenvereisendem stoff. ich schreibe sonst
keine leserpost, dachte in diesem fall jedoch, ich sollte ihnen eine ermunterung
schicken und sagen: nicht weiter so
gwendelin ueberzwerch
Super, Greiwe, daß Sie uns an Theroux erinnern! Wundert mich eh,
daß dieser altmodische, grantelnde, als Reiseschriftsteller unnachahmliche
Mann, dessen Reisepaß wegen der vielen Visa länger ist als sein
Arm (das erzählte mir Kollege Jürgen Kalwa, der ihn im Münchner
Hotel Rafael traf, wo Th. leicht angeberisch sein Dokument zückte),
bei uns so wenig bekannt ist... Die Romane, naja. Aber mit seinen Reisebüchern
gibt er uns Couch-Potatoes a) das Gefühl, wir wären da gewesen,
und b) das sichere Wissen, daß wir da (wo immer es ist) nie hinwollen
- das hat fast Enzensbergerische Dimensionen, nie wieder! Seit Jahren suche
ich übrigens das Buch, in dem Th. die Küsten Englands bereist,
zu Fuß, wenn ich mich recht erinnere. Dafür sollte sich doch
langsam wieder ein deutscher Verleger finden, jetzt, wo Leute wie Nigel
Barley gedruckt und gelesen werden...
Grüße!
Scusi Boilchen
Schreiben
Sie uns doch auch mal.
Archiv
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(März 98,
April
98,
Mai 98,
Juni
98,
Juli/August
98,
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98,
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98,
November
98 und Dezember
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Kommentare
Ulrich Greiwe, Buddelt Jack Lang wieder aus! (Nr. 3, Mai
1998)
Louise Lasalle, „Mit Traurigkeit" (Nr. 6, September 1998)
Herbert Riehl-Heyse: Die Literatur - eine Instanz? (Nr.
1, März 1998)
Florian Sattler: Immer noch besser als in die Politik
gehen (Nr. 2, April 1998)
Alexandra Simon, Im Trainingscamo 2000 (Nr. 4, Juni 1998)
Alexandra Simon, „Kämpferische Toleranz"? (Nr. 5,
Juli/August 1998)
Alexandra Simon, Ach, drum! (Nr. 7, Oktober 1998)
Alexandra Simon, Ein völlig deutscher Gegenstand
(Nr. 8, November 1998)
Alexandra Simon, Doch keine Wertegemeinschaft (Nr. 9,
Dezember 1998)
Gastkolumnen
Ulrich Greiwe, Neues vom abenteuerlichsten Schriftsteller
des 20. Jahrhunderts (Nr. 5, Juli/August 1998)
Steffen Herbold, Sollen Manager Gedichte lesen? (Nr.
3, Mai 1998)
Lars Hinrichs, Das Lesen in den Zeiten des Internet (Nr.
7, Oktober 1998)
Andreas Hopf: Im Team verlegen oder Die Erfindung des
Mittelmaßes (Nr. 2, April 1998)
Gert Raeithel: Der Bleistiftclub (Nr. 1 März 1998)
Philipp Reuter, Die „Germania" - ein Raubversuch (Nr.
6, September 1998)
Robert Rodewald, Versuch über Lesungen sind sinnvoll
und machen glücklich (Nr. 9, Dezember 1998)
Wilfried Schröder, Zur Rache, Schätzchen (Nr.
8, November 1998)
Frank T. Zumbach, Sentimental Journey: Galway (Nr. 4,
Juni 1998)
Interviews
Wolfgang Beck (Nr. 5, Juli/August 1998)
Olaf Benzinger (Nr. 7, Oktober 1998)
Augusta Förster (Nr. 9, Dezember 1998)
Otto Gritschneder (Nr. 8, November 1998)
Lionel von dem Knesebeck (Nr. 2, April 1998)
Zvi Kolitz (Nr. 4, Juni 1998)
Drake McFeely (Nr. 6, September 1998)
Michael Naumann (Nr. 6, September 1998)
Viktor Niemann (Nr. 3, Mai 1998)
Klaus Wagenbach (Nr. 1, März 1998)
Rezensionen
Arnold Angenendt, Geschichte der Religiosität im
Mittelalter, Darmstadt 1997 (Nr. 9, Dezember 1998)
Friedmar Apel, Deutscher Geist und deutsche Landschaft,
München 1998 (Nr. 2, April 1998)
Friedemann Bedürftig, Taschenlexikon Bismarck, München/Zürich
1998 (Nr. 5, Juli/August 1998)
Pierre Bourdieu, Praktische Vernunft, Frankfurt am Main
1998 (Nr. 6, September 1998)
Peter Demetz, Prag in Schwarz und Gold, München
1998 (Nr. 9, Dezember 1998)
Robin Dunbar, Klatsch und Tratsch, München 1998
(Nr. 6, September 1998)
Harald Fricke und Urs Meyer (Hrsg.), Abgerissene Einfälle.
Deutsche Aphorismen des 18. Jahrhunderts, München 1998 (Nr. 6, September
1998)
Richard Goy, Stadt in der Lagune, Knesebeck, München
1998 (Nr. 1, März 1998)
Otto Gritschneder, Furchtbare Richter, München 1998
(Nr. 8, November 1998)
Steffen Herbold, Poesie für Manager, München
1997 (Nr. 1, März 1998)
Hellmuth Karasek, DAS MAGAZIN, Reinbek bei Hamburg 1998
(Nr. 7, Oktober 1998)
Zvi Kolitz, Jossel Rakovers Wendung zu Gott, Berlin
1997 (Mai 1998)
Jon Krakauer, In eisige Höhen, Malik, München
1997 (Nr. März 1998)
David Clay Large, Hitlers München. Aufstieg und
Fall der Hauptstadt der Bewegung,
München 1998 (Nr. 9, Dezember 1998)
Norman Mailer, Das Jesus-Evangelium, München 1998
(Nr. 7, Oktober 1998)
Alberto Manguel, Eine Geschichte des Lesens, Berlin 1998
(Nr. 5, Juli/August 1998)
Peter Cornelius Meyer-Tasch (Hrsg.), Die Zeichen
der Natur, Frankfurt am Main / Leipzig 1998 (Nr. 4, Juni 1998)
Peter Cornelius Mayer-Tasch, Bernd Mayerhofer (Hrsg.),
Hinter Mauern ein Paradies. Der mittelalterliche Garten, Frankfurt am Main
und Leipzig 1998 (Nr. 7, Oktober 1998)
Lászlo Mérö, Optimal entschieden?,
Basel/Boston/Berlin 1998 (Nr. 4, Juni 1998)
Lothar Müller, Casanovas Venedig. Ein Reisetagebuch,
Berlin 1998 (Nr. 3, 1998)
Norbert Niemann, Wie man's nimmt, München 1998 (Nr.
3, Mai 1998)
Thomas Perry, Die Hüterin der Spuren, München/Zürich
1998 (Nr. 8, November 1998)
Richard Sennett, Der flexible Mensch, Berlin 1998 (Nr.
4, Juni 1998)
Karlheinz Stierle, Der Mythos von Paris, München
1998 (Nr. 5, Juli/August 1998)
Astro Teller, Hello, Alice, Bern 1997 (Nr. 2, April 1998)
Bruder Ty, Gott ist mein Broker, München 1998 (Nr.
2, April 1998)
ZÉ DO ROCK, Ufo in der Küche, Leipzig 1998
(Nr. 8, November 1998)
Lyrik
Rudolf G. Binding, Novembergrau (Nr. 8, November 1998)
Augusta Förster, Abendland reply (Nr. 1, März
1998)
Augusta Förster, Chocolate Red Language (Nr. 9,
Dezember 1998)
Andreas Gryphius, Menschliches Elende (Nr. 4, Juni 1998)
Robert Rodewald, Einfälle zwei Felle ich (Nr. 5,
Juli/August 1998)
Mariela Sartorius, Gerade jetzt (Nr. 3, Mai 1998)
Wilfried Schröder, Vom Rand der Karawane her (Nr.
6, September 1998)
Corinna Thomas, Wut Bau Fließender Übergang
(Nr. 2, April 1998)
Corinna Thomas, Hochzeit in der Wiese ... Liebe oder
anderes (Nr. 7, Oktober 1998)
Kurzprosa
Marcus Jensen, Interview mit dem Mensch (Nr. 7, Oktober
1998)
zé do rock, REISE-UNERHOLUNG (Nr. 6, September
1998)
Buchkunst
Brüsseler Stundenbuch (Nr. 9, Dezember 1998)
Schreiber Hildebert (Nr. 8, November 1998)
Clement de Jonghe (Nr. 4, Juni 1998)
Aldus Manutius (Nr. 5, Juli/August 1998)
Margarete von Navarra (Nr. 7, Oktober 1998)
Lothar Meggendorfer, Bilderbücher (Nr. 2, April
1998)
Erhard Ratdolt (Nr. 6, September 1998)
Tortelli, De orthographia (Nr. 1, März 1998) V
Vallo, Herodot-Übersetzung (Nr. 3, Mai 1998)
Unzeitgemäß
Aristoteles (Nr. 6, September 1998)
Hugo von St. Viktor (Nr. 8, November 1998)
Erasmus von Rotterdam (Nr. 3, Mai 1998)
Balthasar Gracián (Nr. 4, Juni 1998)
Freiherr von Knigge (Nr. 7, Oktober 1998)
John Ralston Saul (Nr. 1, März 1998)
Seneca (Nr. 2, April 1998)
Theophrast (Nr. 9, Dezember 1998)
Hans Wimmer (Nr. 5, Juli/August 1998)
Leseeffekte
Augustinus (Nr. 2, April 1998)
Wilhelm Busch (Nr. 9, Dezember 1998)
Miguel de Cervantes Saavedra (Nr. 4, Juni 1998)
Dante Alighieri (Nr. 5, Juli/August 1998)
Fjodor Dostojewski (Nr. 7, Oktober 1998)
Gustave Flaubert (Nr. 6, September 1998)
Goethe (Nr. 3, Mai 1998)
Heinrich von Kleist und Karl May (Nr. 1, März 1998)
Felicitas Rose (Nr. 8, November 1998)
Marginalien
Dieter Hildebrandt, Sport ist schädlicher als rauchen
(Nr. 3, Mai 1998)
Andreas Hopf, Memoiren eines Bücherwurms (Nr. 4,
Juni 1998)
Marcus Jensen, Anonyme Autoren (Nr. 2, April 1998)
Georg Christoph Lichtenberg, Trost bei trauriger politischer
Aussicht (Nr. 7, Oktober 1998)
Thomas Mägerlein, Kein Vergleich (Nr. 6, September
1998)
Thomas Mägerlein, Sehr geehrter Herr Senator (Nr.
8, November 1998)
Mariela Sartorius, Die Übergabe (Nr. 1, März
1998)
Klaus Weinzierl, früher (Nr. 5, Juli/August 1998)
Mathias Wendebon, Worte des Jahrhunderts (Nr. 9, Dezember
1998)
Anderes
h d laun, Brief aus New York (Nr. 9, Dezember 1998)
MAI-Special
Fritz R. Glunk, In wessen Namen? (Nr. 2, April 1998)
Interview mit Peter Cornelius Mayer-Tasch (Nr. 3, Mai
1998)
Liste der kanadischen Ausnahmen (Nr. 4, Juni 1998)
Resolution des EU-Parlaments (Nr. 5, Juli/August 1998)
Der MAI-Bericht von Catherine Lalumière und Jean-Pierre
Landau (Nr. 8, November 1998)
Glaubensbekenntnis: Aus der Rede des OECD-Generalsekretärs
Donald J. Johnston, zur Eröffnung der bisher letzten AI-Verhandlungsrunde
am 20. Otober 1998 (Nr. 9, Dezember 1998)
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Impressum
Herausgeber: Fritz R. Glunk, Irschenhauserstraße 2, D-81379 München
Glunk@Gazette.de
Redaktionelle Mitarbeit: Eva Herold, Ulrich Greiwe, Frank Zumbach
Stadtsparkasse München, BLZ 70150000, Kto. 91-103630
Leserbriefe bitte an: Leser@Gazette.de
Manuskripte bitte an: Redaktion@Gazette.de
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